ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht

243 Konzern- abschluss Österreichische Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 51 über rd. 0,4 Mio. EUR (Vj: rd. 0,7 Mio. EUR) wurden im Anlagevermögen unter dem Posten „Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen sowie Entwicklungskosten“ aktiviert. Die Zugänge in der Position „Kostenbeiträge an Dritte“ resultieren im Wesentlichen aus geleisteten Kostenbeiträgen an die Galleria di Base del Brennero – Brenner Basistunnel BBT SE. Firmenwert Die Entwicklung der Firmenwerte ist aus der vorstehenden Tabelle ersichtlich. Diese Firmenwerte sind überwiegend der Rail Cargo Group und der CGU Arverio zugeordnet und werden im Hinblick auf den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen einemWertminderungstest unterzogen. Der Zugang von Firmenwert 2024 resultiert aus der Erstkonsolidierung der Arverio- Gruppe (Erläuterung 2). Wertminderungen Nach durchgeführter Wertminderungsprüfung für Firmenwerte mit aktuellen Plandaten ergibt sich für 2025 ein Wertminderungsbedarf in Höhe von rd. 81,1 Mio. EUR. 2024 ergab sich kein Wertminderungsbedarf. Die Parameter zur Berechnung des Nutzungswertes und weitere Angaben sind aus Erläuterung 3 und Erläuterung 14 ersichtlich. Der per 31.12.2025 ausgewiesene Firmenwert über insgesamt rd. 47,0 Mio. EUR (Vj: rd. 126,3 Mio. EUR) entfällt in Höhe von rd. 47,0 Mio. EUR (Vj: 47,0 Mio. EUR) auf die CGU Arverio sowie per 31.12.2024 in Höhe von rd. 79,3 Mio. EUR auf die CGU Cargo. Die übrigen Veränderungen ergeben sich aus Fremdwährungseffekten sowie 2024 aus dem Erwerb und der erstmaligen Vollkonsolidierung der Arverio Deutschland GmbH sowie ihrer vollkonsolidierten Tochtergesellschaften. 16. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Es werden dieser Kategorie nur Immobilien zugeordnet, die nicht als Eisenbahnvermögen (§ 10a Eisenbahngesetz) qualifiziert und daher frei an Dritte vermietet werden oder veräußerbar sind. Im Wesentlichen werden daher Immobilien zu Vermietungszwecken sowie Baurechte unter den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien ausgewiesen. Die Nutzungsdauer dieser Immobilien entspricht den Nutzungsdauern jener Immobilien, die unter den Sachanlagen ausgewiesen werden. Der Bilanzposten entwickelt sich wie folgt: 2025 2024 in Mio. EUR in Mio. EUR Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01. 520,6 469,5 Zugänge 0,0 0,9 Zugänge zu Anschaffungskosten aus nachträglichen Anschaffungen 50,2 45,2 Abgänge zu Anschaffungskosten -6,3 -2,1 Umbuchungen aus / zu Sachanlagen 2,2 7,0 Stand 31.12. 566,7 520,6 Kumulierte Abschreibungen Stand 01.01. -182,3 -177,0 Abschreibungen -7,2 -6,4 Abgänge 5,0 1,1 Stand 31.12. -184,5 -182,3 Nettobuchwert Stand 01.01. 338,2 292,5 Nettobuchwert Stand 31.12. 382,2 338,2 Wenn als Finanzinvestition gehaltene Immobilien vermietet werden, erfolgt dies im Rahmen von operativen Leasingverhältnissen. Die daraus resultierenden Mieterträge beliefen sich ohne Betriebskosten auf rd. 31,2 Mio. EUR (Vj: rd. 22,7 Mio. EUR), denen direkt zurechenbare Aufwendungen (einschließlich Reparaturen und Instandhaltungen, allerdings ohne Betriebskosten) in Höhe von rd. 6,6 Mio. EUR (Vj: rd. 5,9 Mio. EUR) gegenüberstehen. Darüber hinaus fielen betriebliche Aufwendungen in Höhe von rd. 0,8 Mio. EUR (Vj: rd. 0,7 Mio. EUR) an, denen keine Mieteinnahmen gegenüberstehen. Der ÖBB Konzern ist keine Verträge für die Instandhaltung seiner als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien eingegangen, die zu einer diesbezüglichen Verpflichtung führen. Der beizulegende Zeitwert beträgt rd. 1.342,3 Mio. EUR (Vj: rd. 1.226,6 Mio. EUR). Für 71 % (Vj: 72 %) der Immobilien erfolgt die Bewertung mithilfe externer Gutachten, welche nicht ausschließlich auf Marktdaten beruhen und daher der Hierarchiestufe 3 zugeordnet sind. Die beizulegenden Zeitwerte für die restlichen zu Investitionszwecken gehaltenen Immobilien wurden von konzerninternen Expert:innen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH mit einer Discounted

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