Nachhaltigkeitsbericht – Executive Summary 2025
4 ÖBB-Infrastruktur AG Wertschöpfungskette und Stakeholder:innen Das Geschäftsmodell des ÖBB Infra- struktur-Konzerns ergibt sich entlang der drei Geschäftsfelder Schieneninfra- struktur, Energie und Immobilien. Der ÖBB Infrastruktur-Konzern verantwortet im Geschäftsfeld Schieneninfrastruktur den Bau, die Instandhaltung, den Betrieb und die Wartung sowie die Trassen vergabe. Darüber hinaus zählen auch die Immobilien im Eigentum des Konzerns zu den genannten Geschäftsfeldern. Das Geschäftsfeld Energie umfasst den Betrieb der Kraftwerke, der Wind- und Solaranlagen sowie der Bahnstrom anlagen der ÖBB. Die vollkonsolidierten Tochter gesellschaften Rail Equipment und Operative Services sind ebenfalls ein Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Diese Geschäftsfelder ergeben aufgrund der Wesentlichkeit der Branche und der materialbezogenen Mengen einen star- ken Fokus im Baubereich. Die Inputs aus der vorgelagerten Wertschöpfungskette sind hauptsächlich Materialien der Baustoffindustrie, die im ÖBB Infrastruktur-Konzern Anwen- dung finden, wie beispielsweise Beton, Schienen- sowie Bewehrungsstahl oder Gleisschotter. Die nachgelagerte Wertschöpfungskette und die damit verbundenen Outputs ergeben sich aus den Eisenbahnverkehrsunternehmen, die das Schienennetz nutzen, sowie anderen öffentlichen Verkehrsdienstleistern und der nachgelagerten Verwertung der Ab- fallströme sowie nicht vollkonsolidierte Beteiligungen wie die Brenner Basis tunnel SE. Weitere Stakeholder:innen sind in der nachfolgenden Grafik eben- falls dargestellt. DIE WERTSCHÖPFUNG des ÖBB Infrastruktur-Konzerns entsteht aus dem Zusammenspiel unserer Kernbereiche mit den maß geblichen Stakeholder:innen sowie der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. > Wertschöpfung bei der Koralmbahn Am 14.12.2025 wurde nach fast drei Jahrzehnten Bauzeit die Koralmbahn in Betrieb genommen. Mit einer Länge von 130 km ist die Koralmbahn seit mehr als 100 Jahren die größte neu errichtete Bahnstrecke Österreichs. Die volkswirtschaftliche Bilanz kann sich sehen lassen: Eine aktuelle interne Studie zeigt, dass jeder investierte Euro in die Koralmbahn 1,44 Euro Wertschöpfung für die heimische Wirtschaft generiert – alleine in der Bauphase. Knapp 75% dieser Wertschöpfung gehen und gingen an Klein- und Mittelbetriebe. Und mehr als die Hälfte (53%) der Investitionen fließen durch Steuern und Abgaben wieder zurück in die Staatskasse. Unternehmens- informationen
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