Geschäftsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 19 Programme Lärmschutz 12,5 Park & Ride 20,1 Streckenelektrifizierungen 16,1 Regionalbahnkonzept Streckenattraktivierungen 49,7 Sicherheit und Betriebsführungssysteme 314,4 Maßnahmen zur Kund:innenzufriedenheit (Mobilfunk, Datennetze, WLAN) 0,5 Reinvestitionen in das Schienennetz 790,0 Sonstige (inkl. immaterieller Vermögenswerte und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (IAS 40)) 1.019,8 Gesamt Rahmenplan- und sonstige Investitionsprojekte 3.936,1 1) Umbau erfolgt in mehreren Phasen: Herstellung Barrierefreiheit erfolgte 2024. Gesamtfertigstellung der Bahnhofsmodernisierung erfolgt 2026. 2) Inbetriebnahme der Betriebsgleise, KLV- und WLV-Anlage erfolgte 2016. Die Umsetzung der Phase 2 erfolgt bis 2026. 3) Inbetriebnahme des Wiener Abschnitts erfolgte 2018 (Erzherzog-Karl-Straße – Wien Aspern). Die Inbetriebnahme des Vollausbaus im Bereich Stadlau bis Marchegg erfolgte 2024 und die Inbetriebnahme des Vollausbaus im Bereich Marchegg bis Staatsgrenze erfolgt bis 2035. 4) Teilinbetriebnahmen für 2028 und 2031 geplant. 5) Streckenabschnitt Meidling bis Liesing Teilinbetriebnahme 2033. 6) Inbetriebnahme des Streckenausbaus Wien Süßenbrunn – Gänserndorf inkl. Bahnhofsumbauten erfolgt bis 2026. A.3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personalbericht Angaben zur Personalstruktur und Entwicklung der Mitarbeiter:innenanzahl befinden sich in Erläuterung 8 zum Konzernabschluss. Darüberhinausgehende Informationen zum Thema Personal können dem Kapitel E. Nichtfinanzielle Erklärung entnommen werden. A.4. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen Der ÖBB Infrastruktur-Konzern verfügt über keine Betriebsstätten bzw. Zweigniederlassungen. B. Bericht über d ie voraussichtliche Entwicklung und d ie Risiken des Unternehmens B.1. Voraussichtliche Entwicklung Rahmenplan 2024 bis 2029 Die ÖBB-Infrastruktur AG investiert in den nächsten Jahren rd. 21,1 Mrd. EUR in ein modernes Eisenbahnnetz. Damit kann der eingeschlagene Investitionskurs in grüne Mobilität nachhaltig abgesichert werden. Die Zeitpläne der Projekte wurden dem aktuellen Stand der Projektentwicklung angepasst und fortgeschrieben. Ergänzend zu den Großprojekten entlang der Südstrecke wird der Fokus unter anderem auf den Ausbau des Nahverkehrs in Ballungsräumen gelegt. Die Regionalbahnen werden attraktiviert und ein entsprechendes Elektrifizierungsprogramm weiter forciert. Von großer Bedeutung wird auch der weitere Ausbau von Infrastrukturanlagen für den Güterverkehr sein. Ein Teil der Investitionen wird zukunftsorientiert in die Digitalisierung fließen. Für den Bau der Neubaustrecke Köstendorf – Salzburg werden die ersten Investitionen getätigt. Durch den viergleisigen Ausbau der Weststrecke vor Salzburg werden höhere Kapazitäten und damit ein besseres Angebot im Personen- und Güter- sowie im Nah- und Fernverkehr möglich. Ebenfalls neu im Rahmenplan sind der zweigleisige Ausbau der Strecke Werndorf – Spielfeld, als wichtiger Abschnitt Richtung Südosteuropa und zum Hafen Koper, der zweigleisige Ausbau des Abschnitts Nettingsdorf – Rohr-Bad Hall auf der Pyhrnstrecke sowie zwei Regionalbahnvorhaben: der Ausbau Herzogenburg – St. Pölten sowie die Attraktivierung der Ossiacherseebahn. Auch die Modernisierung von Bahnhöfen und Haltestellen wird weiter vorangetrieben. Im Rahmen dessen soll der Zugang zur Bahn so einfach wie möglich gestaltet werden. Der barrierefreie Umbau von Bahnhöfen und Haltestellen ist ein wichtiger Baustein im Rahmenplan. Neu ist unter anderem der Bahnhofsumbau Straßwalchen sowie die Attraktivierungen in Maishofen-Saalbach und Leogang anlässlich der alpinen Ski-WM 2025.

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