Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 12 Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung Der Free Cashflow 27 ging im Geschäftsjahr auf rd. -2.472,3 Mio. EUR (Vj: rd. -2.221,5 Mio. EUR) zurück. Auszug aus der Konzern-Geldflussrechnung in Mio. EUR 31.12.2025 31.12.2024 Veränderung Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit 745,7 1.017,5 -271,8 Geldfluss aus der Investitionstätigkeit -3.218,0 -3.234,5 *) 16,5 Free Cashflow -2.472,3 -2.217,0 -255,3 Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit 1.979,3 2.448,4 *) -469,1 Zahlungswirksame Veränderung der Fondsmittel -493,0 231,4 -724,4 *) Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreswerte angepasst. Die ausführliche Darstellung der Konzern-Geldflussrechnung befindet sich in der Erläuterung 34 zum Konzernabschluss. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Überblick 2025 2024 Veränderung Veränderung in % Investitionen in Mio.EUR 3.717,9 3.936,1 *) -218,2 -6 % Sachanlageninvestitionsquote der Gesamterträge in % 74 % 82 % -8 % -10 % Sachanlageninvestitionsquote der Buchwerte in % 10 % 11 % -1 % -12 % *) Abzüglich kumulierte Abschreibungen auf Zugänge Konsolidierungskreis in Höhe von rd. 65,1 Mio. EUR. In Summe tätigte der ÖBB Infrastruktur-Konzern im Berichtsjahr mit einem Gesamtvolumen von rd. 3.717,9 Mio. EUR (Vj: rd. 3.936,1 Mio. EUR) Investitionen in das Sachanlagevermögen, in das immaterielle Vermögen und in als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (IAS 40). Es errechnet sich eine Sachanlageninvestitionsquote von 74 % (Vj: 82 %) der Gesamterträge und von 10 % (Vj: 11 %) der Buchwerte zum 01.01. Die Berechnung erfolgt von den Bruttoinvestitionen vor Abzug der Kostenbeiträge. Die ÖBB-Infrastruktur AG hat die Möglichkeit, Fremdkapital über Darlehen der Republik Österreich in Erledigung durch die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) anstatt über eigene Anleiheemissionen auf dem Kapitalmarkt zu finanzieren. Alle bestehenden Anleihen der ÖBB-Infrastruktur AG und deren Garantien durch die Republik Österreich bleiben von dieser Erweiterung der Finanzierungsinstrumente der ÖBB-Infrastruktur AG unberührt. Weiterführende Informationen dazu befinden sich in Erläuterung 25 zum Konzernabschluss. Investitionsschwerpunkte 2025 Die ÖBB-Infrastruktur AG arbeitete auch 2025 intensiv an der Umsetzung der Vorhaben aus dem Rahmenplan 2025 bis 2030 zur Realisierung des Zielnetzes 2025+. Die wichtigen Infrastrukturvorhaben kommen der Stabilität und Qualität, aber auch der Kapazitätssteigerung des Netzes zugute. Die Projekte ermöglichen mehr Angebot in den Ballungsräumen sowie eine Dekarbonisierung des Bahnverkehrs und führen mit Maßnahmen der Digitalisierung und Modernisierung den Eisenbahnbetrieb stabil in die Zukunft. Ostregion und Großraum Wien Im Ballungsraum Wien wurde 2025 im Rahmen des S-Bahn-Wien-Upgrades intensiv an der Modernisierung der Wiener Stammstrecke weitergearbeitet. Mit diesen und vielen weiteren Verbesserungsmaßnahmen entlang der Nord- und Südachsen werden die Voraussetzungen für einen dichteren Takt und kürzere Wartezeiten geschaffen. Ein weiteres wichtiges Puzzlestück im innerstädtischen Nahverkehr ist die Attraktivierung der Verbindungsbahn zwischen Hütteldorf und Meidling. Im Jänner 2026 wurde das Rechtsmittelverfahren gegen den UVP-Bescheid vor dem BVwG positiv abgeschlossen. Der Norden der Ostregion und des Großraums Wien profitieren vom Ausbau der Nordbahn, der im Abschnitt Wien Süßenbrunn – Gänserndorf zügig voranschreitet. Mit dem viergleisigen Ausbau der Südstrecke zwischen Wien Meidling und Mödling inklusive der geplanten Errichtung zweier neuer Haltestellen wird das Mobilitätsangebot für den Süden von Wien und den Bezirk Mödling noch attraktiver. Dafür liefen 2025 die Planungen weiter. Begonnen haben hingegen bereits die Arbeiten zum viergleisigen Ausbau der Nordeinfahrt des Wiener Neustädter Hauptbahnhofs. Die weitere Attraktivierung der Pottendorfer Linie im Abschnitt Wampersdorf – Ebenfurth lief an. Die Modernisierungen der Kamptalbahn, Traisentalbahn, Franz-Josefs-Bahn oder Mattersburger Bahn wurden im Berichtszeitraum ebenfalls weiter vorangetrieben. 27 Free Cashflow: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit + Cashflow aus der Investitionstätigkeit.
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