Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 230 32. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und nahestehenden Personen Lieferungen an oder von nahestehenden Unternehmen oder nahestehenden Personen Nahestehende Unternehmen bzw. nahestehende Personen beinhalten verbundene, nicht vollkonsolidierte Unternehmen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns oder des ÖBB Holding-Konzerns, assoziierte Unternehmen mit eventuellen Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen mit eventuellen Tochterunternehmen, die Aktionärin der ÖBB-HoldingAG (Republik Österreich) sowie deren wesentlichste Tochtergesellschaften und die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen (Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der ÖBB-Infrastruktur AG und Mitglieder der Geschäftsführungen und der Aufsichtsräte von vollkonsolidierten Tochterunternehmen der ÖBB-Infrastruktur AG) und die nahen Familienangehörigen sowie die nahestehenden Unternehmen der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen. Es bestehen Geschäftsbeziehungen mit Gesellschaften, an denen die Republik Österreich direkt oder indirekt Beteiligungen hält (z. B. Österreichische Bundes- und IndustriebeteiligungenGmbH, OMV Aktiengesellschaft, Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktien-gesellschaft, Telekom AustriaAG, Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH, VerbundAG), die ebenfalls als nahestehende Unternehmen gemäß IAS 24 einzustufen sind. Die im Berichtsjahr mit diesen Unternehmen im Sinne von IAS 24 durchgeführten Transaktionen betrafen alltägliche Geschäfte des operativen Geschäftsbereichs. Wesentliche Transaktionen (Umsatzerlöse in Höhe von rd. 41,5 Mio. EUR [Vj: rd. 264,0 Mio. EUR], Aufwendungen in Höhe von rd. 154,8 Mio. EUR [Vj: rd. 280,5 Mio. EUR]) wurden mit dem Konzern der VerbundAG getätigt. Die zum Bilanzstichtag offenen Posten dieser Unternehmen werden in den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die übrigen Transaktionen waren insgesamt von untergeordneter Bedeutung und lagen unter 2 % der Aufwendungen für Material sowie bezogene Leistungen und der Umsatzerlöse. Nachfolgend wird auf das Volumen der Transaktionen zwischen dem ÖBB Infrastruktur-Konzern und nahestehenden Unternehmen des übrigen ÖBB Konzerns sowie die aus diesen Transaktionen offenen Forderungen und Verbindlichkeiten zum Geschäftsjahresende eingegangen: Verbundene Unternehmen Teilkonzern Rail Cargo Austria Verbundene Unternehmen Teilkonzern ÖBB Personenverkehr Verbundene nicht vollkonsolidierte Unternehmen der ÖBB Infrastruktur Übrige verbundene Unternehmen in Mio. EUR 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 Verkauf von Waren/Dienstleistungen 157,7 156,9 318,6 369,7 0,0 *) 0,0 *) 382,7 357,4 Erwerb von Waren/Dienstleistungen/Anlagevermögen 55,2 59,2 75,4 71,5 0,0 0,0 *) 211,2 197,3 Forderungen aus Lieferung und Leistung 11,5 13,5 36,4 31,5 0,0 *) 0,0 *) 65,9 68,1 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0,0 0,0 15,0 15,8 0,0 *) 0,0 *) 84,6 88,7 Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 14,3 13,3 21,5 32,0 0,0 0,0 70,6 84,2 Sonstige finanzielle Schulden 0,0 0,0 4,5 1,8 0,3 0,3 560,3 72,2 *) Kleinstbetrag. Transaktionen mit verbundenen Unternehmen des übrigen ÖBB Konzerns werden in den Erläuterungen zu den einzelnen Positionen zum Konzernabschluss gesondert angegeben. Die finanziellen Schulden gegenüber den übrigen verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der ÖBB-FinanzierungsserviceGmbH. Seitens des Mutterunternehmens ÖBB-HoldingAG wurden im Berichtsjahr Leistungen unter anderem in den Bereichen Controlling, Finanzen, Kommunikation, Marketing, Produktion, Technik, Sicherheit, Revision, Konzernrechnungswesen, -bilanzierung und Steuern, Strategie, Unternehmensentwicklung, Recht, Compliance sowie strategischer Konzerneinkauf, strategisches IT-Management und strategisches Personalmanagement erbracht, die mittels Einzelvereinbarungen oder im Umlagenweg zur Verrechnung gelangt sind. Die Umsatzerlöse betrugen rd. 12,1 Mio. EUR (Vj: rd. 6,9 Mio. EUR), die Aufwendungen rd. 25,5 Mio. EUR (Vj: rd. 25,4 Mio. EUR). Per 31.12.2025 werden Forderungen über rd. 163,5 Mio. EUR (Vj: rd. 156,9 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten über rd. 10,1 Mio. EUR (Vj: rd. 11,4 Mio. EUR) ausgewiesen. Die Forderungen gegenüber der ÖBB-HoldingAG bestehen insbesondere aus Umsatzsteuerguthaben (Umsatzsteuer- organschaft). Aus der Anmietung eines Bürogebäudes, das teilweise mittels Sublease-Verträgen an Gesellschaften des übrigen ÖBB Konzerns weitervermietet wird, ergeben sich Leasingforderungen in Höhe von insgesamt rd. 99,7 Mio. EUR (Vj: rd. 104,4 Mio. EUR), die sich mit rd. 84,6 Mio. EUR (Vj: rd. 88,7 Mio. EUR) auf die ÖBB-Business Competence Center GmbH, mit rd. 9,1 Mio. EUR (Vj: rd. 9,5 Mio. EUR) auf die ÖV TicketshopGmbH und mit rd. 5,9 Mio. EUR (Vj: rd. 6,2 Mio. EUR) auf die ÖBB-Personenverkehr AG verteilen.
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