Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 81 E4-3 E4-4 Maßnahmen und Ziele im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Zielsetzungen rund um Themen der biologischen Vielfalt und Ökosysteme im ÖBB Infrastruktur-Konzern. Die Ziele werden den Stufen der Abhilfemaßnahmenhierarchie zugeordnet. Bei der Festlegung der Ziele wurden die wesentlichen Auswirkungen der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse berücksichtigt. Es wurden keine ökologischen Schwellenwerte bei der Zielfindung angewandt. Die definierten Ziele basieren auf der österreichweiten Biodiversitäts-Strategie 2030+, welche von der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 abgeleitet wurde. Ziel Zieljahr Ziel- niveau Einheit/KPI Basisjahr Basisjahr- wert Wert 2025 Wert 2024 Abhilfemaß- nahmen- hierarchie 1) Kon- zepte Wesent- liche IRO 2) Errichtung von Wildtierquerungshilfen am Bestandsnetz 2035 2 Anzahl 2024 0 0 0 [1] [2] E4-K-1 E4-A-4 E4-A-5 Ausbau der Vogelschutzsicherung der Oberleitungen 2030 1.000,0 km 2018 0,0 797,8 752,7 [1] [2] E4-K-1 E4-A-4 Schaffung von neuen Biodiversitätsinseln 2030 30 Anzahl 2025 5 5 n.a. [2] [3] E4-K-1 E4-A-1 E4-A-2 Steigerung der Verkehrsflächeneffizienz (Schiene) 2030 238,7 m²/1.000 Zugkm 2023 276,4 263,2 268,7 [2] E4-K-1 E4-A-1 Abbruch von leer stehenden und ungenutzten Gebäuden, bei denen eine wirtschaftliche oder technische Abbruchreife vorliegt, zur Reduktion der aktuellen Versiegelung 2030 90 Anzahl 2025 65 65 n.a. [3] E4-K-1 E4-A-1 1) Stufen Abhilfemaßnahmenhierarchie: [1] Vermeidung, [2] Minimierung, [3] Wiederherstellung und Sanierung, [4] Ausgleich oder Kompensation. 2) Auswirkung E4-A-3 wurde keinem konkreten Ziel zugeordnet, jedoch durch Maßnahmen berücksichtigt. Die Einbindung der Interessenträger:innen erfolgt über die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse, bei der Zielformulierung werden diese jedoch nicht gezielt einbezogen. Ist ein Ziel oder eine Maßnahme in Verzug, wird explizit darauf hingewiesen. Falls im Berichtsjahr eine wesentliche Änderung einer Zielsetzung vorgenommen wurde, wird dies in der Methodikbeschreibung erläutert. Es sind keine Kompensationsmaßnahmen vorgesehen. Bei der Errichtung von Eisenbahninfrastruktur werden projektspezifisch Anrainer:innen informiert bzw. im Prozess involviert. Zudem werden bei Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen nach Möglichkeit naturbasierte Lösungen umgesetzt. Ziel Errichtung von zwei Wildtierquerungshilfen am Bestandsnetz bis 2035 Status Zielumfang Das Ziel umfasst zwei Bereiche im ÖBB-Streckennetz, bei denen aufgrund einer (zumindest) frequenzbasierten Barrierewirkung ab vsl. 2035 eine Wildtierquerungshilfe notwendig ist, um eine verkehrsübergreifende Durchgängigkeit der Wildtierkorridore am Netz der ÖBB-Infrastruktur AG und der ASFiNAG zu erzielen. Nach 2035 werden weitere Möglichkeiten für Wildtierquerungshilfen evaluiert. In Umsetzung Methodik Identifikation und Priorisierung der Standorte für die Wildtierquerungshilfen erfolgt in Abstimmung zwischen der ÖBB-Infrastruktur AG und ASFiNAG. Aufgrund finanzieller Einsparungen wurde dieses Ziel im Vergleich zum Vorjahr von drei auf zwei Wildtierquerungshilfen angepasst. Maßnahmen Planung von Wildtierquerungshilfen In der Planung werden die Standorte festgelegt sowie Spezifikationen und Begleitmaßnahmen für die Querungshilfen definiert. In Umsetzung Errichtung von Wildtierquerungshilfen Errichtung der Querungshilfen beziehungsweise Aufwertung von Bestandsobjekten im Zuge von Sanierungsarbeiten zur Sicherstellung und Herstellung der verkehrsträgerübergreifenden Durchgängigkeit von Wildtierkorridoren. Geplant

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