ÖBB Geschäftsbericht 2022

156 Konzernlagebericht Der taxonomiekonforme Umsatzanteil wird als der Teil des Nettoumsatzes mit Waren oder Dienstleistungen, einschließlich immaterieller Güter, die mit taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten (= Zähler) verbunden sind, geteilt durch den Nettoumsatz (= Nenner) berechnet, jeweils für den Berichtszeitraum 01.01.2022 bis 31.12.2022. Die oben angeführten Umsatzerlöse je Wirtschaftsaktivität setzen sich überwiegend aus Erlösen aufgrund von Verträgen mit Kunden nach IFRS 15 im Sinne der Delegierten Rechtsakte der EU-Taxonomie-VO zusammen. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse entfallen im Geschäftsjahr 2022 mit rd. 93,6% auf taxonomiefähige Wirtschaftsaktivitäten. Die taxonomiekonformen Umsatzerlöse machen rd. 69,3% der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Konzernumsatzerlöse in Höhe von rd. 4.671,2 Mio. EUR (siehe Erläuterung 4 in den Erläuterungen zum Konzernabschluss) aus und teilen sich wie folgt auf: Einnahmen aus Personen- und Gepäckverkehr und Güterverkehr in Höhe von rd. 63,9%, Einnahmen aus Mieten und Pachten in Höhe von rd. 1,7% und sonstigen Einnahmen in Höhe von rd. 3,6%. Im Vorjahr betrug der Anteil am Konzernumsatz aus taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten rd. 94,0%. Investitionsaufwendungen für Vermögenswerte, die mit taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten verbunden sind (KPI CapEx) Für die Berechnung der CapEx-Kennzahl werden die gesamten Zugänge (vor Abschreibungen, Neubewertungen, Wertminderungen und vor Abzug von Kostenbeiträgen) von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten sowie Zugänge von Nutzungsrechten gemäß IFRS 16, Zugänge zu Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien und Zugänge im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen entsprechend den Konzern-Anlagenspiegeln herangezogen. Nicht relevant sind Investitionen über Joint Ventures, Investitionen in Finanzinstrumente, geleistete Anzahlungen sowie Leasingverhältnisse, die zu keiner Anerkennung eines Nutzungsrechts führen. | LB97

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