ÖBB Geschäftsbericht 2022

80 Konzernlagebericht Die vermietbaren Flächen entwickelten sich wie folgt: Gebäudeflächen inkl. vermietbarer Außenflächen in Tausend m² 2022 2021 Veränderung Veränderung in % Konzernexterne Nutzung 625 644 -19 -3% Konzerninterne Nutzung 224 233 -9 -4% Eigennutzung ÖBB-Infrastruktur AG 584 566 18 3% Allgemeinflächen und Leerstand 1.148 1.136 12 1% Gebäudeflächen 2.581 2.579 2 0% Vermietete Außenflächen 18 18 0 0% Gesamter Bestand 2.599 2.597 2 0% Die Grundfläche von Gebäuden inklusive der vermietbaren Außenflächen betrug wie im Vorjahr rd. 2,6 Mio. m 2. Rd. ein Viertel dieser Flächen ist extern vermietet. Der Rest wird vom Teilkonzern ÖBB-Infrastruktur selbst genutzt, konzernintern vermietet oder sind Allgemeinflächen und Leerstand. Verkehrsdienstbestellungen / Beiträge des Bundes, der Länder und Gemeinden Verkehrdienstbestellungen / Beiträge des Bundes, der Länder und Gemeinden in Mio. EUR ÖBB- Personenverkehr Rail Cargo Austria ÖBB- Infrastruktur Verkehrsdienstbestellungen / Gemeinwirtschaftliche Leistungsverträge des Bundes 993,2 110,1 - (Vj: 1.198,2) (Vj: 107,0) - Verkehrsdienstbestellungen der Länder und Gemeinden 316,8 - (Vj: 277,3) - Betrieb Infrastruktur - - 407,3 - - (Vj: 388,4) Instandhaltung und Investitionen - - 1.655,8 - - (Vj: 1.582,0) Gesamtsumme 1.310,0 110,1 2.063,1 (Vj: 1.475,5) (Vj: 107,0) (Vj: 1.970,4) Der Teilkonzern ÖBB-Personenverkehr hat Verkehrsdienstbestellungen für den Personennah- und -fernverkehr auf der Schiene mit dem Bund sowie mit Ländern und Gemeinden geschlossen. Dafür erhielt der Teilkonzern ÖBB-Personenverkehr 2022 vom Bund rd. 993,2 Mio. EUR (Vj: rd. 1.198,2 Mio. EUR) sowie von der Ländern und Gemeinden rd. 316,8 Mio. EUR (Vj: 277,3 Mio. EUR). Die reduzierte Leistungsabgeltung betrifft vor allem die Gutschrift der IBE Marktaufschläge im Schienenpersonenverkehr in 2022, welche auf Grund der VDV-Regelungen an den Besteller in voller Höhe weiterzugeben sind. Der Teilkonzern Rail Cargo Austria erhält Beiträge für die Erbringung von Schienengüterverkehrsleistungen in den Produktionsformen des Einzelwagenverkehrs, des unbegleiteten kombinierten Verkehrs sowie der Rollenden Landstraße. Basis für die Beiträge ist das durch die EU notifizierte „Beihilfenprogramm für die Erbringung von Schienengüterverkehrsleistungen in bestimmten Produktionsformen in Österreich”. Die Zahlungen betrugen im Berichtsjahr rd. 110,1 Mio. EUR (Vj: rd. 107,0 Mio. EUR). Die Erhöhung der Beiträge des Bundes an die ÖBB-Infrastruktur AG im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Investitionstätigkeit gemäß Rahmenplan, dem gestiegenen Zinsniveau sowie auf fiskalpolitische Maßnahmen im Bereich des Wegeentgelts (Entfall der Marktaufschläge zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs), zurückzuführen. Die ÖBB-Infrastruktur AG realisiert im Auftrag der Republik Österreich ein Bauprogramm von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung. Die Zuschüsse des Bundes sind im Zuschussvertrag 2022 bis 2027 und im korrespondierenden Rahmenplan festgelegt. Für Investitionen und Instandhaltung beträgt der Beitrag des Bundes rd. 1.655,8 Mio. EUR (Vj: rd. 1.582,0 Mio. EUR). Die Erhöhung im Vergleich zum Jahr 2021 resultiert aus den umgesetzten Rahmenplaninvestitionen sowie dem gestiegenen Zinsniveau. Darüber hinaus leistet der Bund für den Betrieb der Infrastruktur einen Zuschuss in Höhe von rd. 407,3 Mio. EUR (Vj: rd. 388,4 Mio. EUR). Dieser Beitrag wird insoweit und so lange gewährt, als die unter den jeweiligen Marktbedingungen zu erzielenden Erlöse (von Nutzern der Schieneninfrastruktur) die anfallenden Aufwendungen (bei sparsamer und wirtschaftlicher Geschäftsführung) nicht abdecken. Der Entfall der Marktaufschläge im Bereich des Wegeentgelts führt zu einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr und wurde durch Performanceverbesserungen sowie Abgrenzungen weitgehend kompensiert. | LB21

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