ÖBB Geschäftsbericht 2023

Konzernabschluss 270 Wertminderungen Die folgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung des Ausfallrisikos für die finanziellen Vermögenswerte: Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten zum 31.12. 2023 in Mio. EUR 2022 in Mio. EUR Bruttobuchwert 252,0 178,2 Wertberichtigung -0,3 -0,2 davon erwarteter 12-Monats-Kreditverlust -0,3 -0,2 Buchwert 251,7 178,0 Die Entwicklung der Wertberichtigung für finanzielle Vermögenswerte bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten verlief im Jahresverlauf wie folgt: Wertberichtigung von finanziellen Vermögenswerten Erwarteter 12-Monats-Kreditverlust 2023 in Mio. EUR 2022 in Mio. EUR Stand 01.01. 0,2 0,2 Nettoneubewertung der Wertberichtigung 0,1 *) 0,0 Stand 31.12. 0,3 0,2 *) Kleinstbetrag. 19. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und zur Veräußerung gehaltene Schulden Der Bilanzposten der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte stellt sich folgendermaßen dar: 2023 2022 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte in Mio. EUR in Mio. EUR Stand 01.01. 0,1 35,6 Abgänge durch Veräußerung 0,0 -35,5 Zugänge (Einzelne Vermögenswerte) 11,3 0,0 Stand 31.12. 11,4 0,1 davon zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen 11,4 0,1 Bei den Abgängen im Geschäftsjahr 2022 handelte es sich um die Vermögenswerte des ehemaligen Tochterunternehmens Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (Veräußerungsgruppe). Es wurden sämtliche Anteile (100%) mit Vertrag vom 25.02.2022 an die Steirische Infrastruktur-Beteiligungs GmbH und an die Cargo-Center-Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. verkauft. Das Closing erfolgte am 28.03.2022. Bei den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten mit einem Wert von rd. 0,1 Mio. EUR (Vj: rd. 0,1 Mio. EUR) handelt es sich um eine Bahnstrecke, welche bereits zum 31.12.2022 als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswert klassifiziert war und im Geschäftsjahr 2023 nicht veräußert wurde. In beiden Berichtsjahren war auch die Verpflichtung zur Leistung eines Kostenbeitrages in Höhe von rd. 6,4 Mio. EUR als „zur Veräußerung gehaltene Schulden“ klassifiziert. Die Umstände der Verzögerung des Verkaufsprozesses liegen außerhalb der Kontrolle des Unternehmens, sie sind in den Gegebenheiten beim Erwerber begründet. Leider liegt die Konzession für das Land bzw. für die zukünftige Betreibergesellschaft zum Betrieb der Strecke noch nicht vor, weshalb auch noch keine Übergabe erfolgen konnte. Das Management hält unverändert an den Verkaufsplänen fest und auch die Vereinbarung mit dem Land Oberösterreich ist unverändert gültig. Es wird mit dem Verkauf im Jahr 2024 gerechnet. Aus diesem Grund wird die Klassifizierung als „zur Veräußerung gehalten“ unverändert beibehalten. Der Verkaufspreis beträgt rd. 3,4 Mio. EUR. Mit Vertrag vom 19.12.2023 wurde ein Baurechtsvertrag über ein Logistikcenter mit einem Gebäudebuchwert von rd. 7,1 Mio. EUR abgeschlossen, der mit dem 01.01.2024 wirksam wurde. Der Baurechtsvertrag stellt bezüglich des Grundstückes ein Operating Leasing iSd. IFRS 16 und bezüglich des Gebäudes einen Verkauf iSd. IFRS 15 dar. Das Gebäude ist daher als „zur Veräußerung gehalten“ klassifiziert. Das Grundstück wird den IAS-40-Anlagen zugeordnet. Die Einräumung des Baurechtes war gemäß IFRS als Ratenverkauf zu qualifizieren. Der Verkaufserlös wird 2024 rd. 17,8 Mio. EUR betragen. Beim übrigen zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswert mit einem Buchwert von rd. 4,2 Mio. EUR handelt es sich um ein Grundstück in Tschechien, bei dem mit einem Verkauf im Jahr 2024 gerechnet wird. Der geplante Verkaufserlös liegt über dem fortgeführten Buchwert.

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