railaxed - FRÜHLING 2021

E 15 railaxed Frühling 2021 s grünt so grün: Nicht nur der Frühling verwandelt die steiri- sche Landeshauptstadt in einen Schmaus für alle Sinne. Es sind vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich einem Lebensstil verschrieben haben, der nachhaltig, sozial und zugleich äußerst ge- nussvoll ist. Das Stadtbild ist von Lastenfahr- rädern und Lässigkeit geprägt, vier Universi- täten und weitere Fachhochschulen machen Graz jung und modern. Von der UNESCO gab es noch den Titel „City of Design“ und vom Agrarmarkt Austria die Auszeichnung „Ge- nusshauptstadt“ dazu. Und so grau und neblig es hier im Winter auch sein kann: Ab März profitiert man von der Öffnung nach Süden hin. Bei fast 2100 Sonnenstunden im Jahr kann man fast schon von einem medi- terranen Klima sprechen, dementsprechend gehen es die Leute hier gerne gemütlich an. Wer also gern ein breites Kultur-, Natur- und „Nicht nur das Lendviertel, auch der Markt am Kaiser-Josef- Platz ist ein Treffpunkt für Foodies.“ Barbara Musek Die Amsel-Wirtin Barbara setzt auf Regionalität. Die Fische kommen aus dem Grundlsee, die Sirupe für ihre Cocktails werden von den Eltern eingekocht. Open-Air- Museum Zeitgenössisch: Nur sieben Kilometer südlich von Graz gelegen liegt der „Österreichische Skulpturenpark“, ein Erlebnis für alle, die Kunst und Frischluft gleicher- maßen genießen. Wer sich auch kuli- narisch verwöhnen lassen will, kann einen Picknick- korb mit steiri- schen Schmankerl erwerben. museum- joanneum.at/ skulpturenpark Kulinarik-Angebot erleben, es aber trotzdem dörflich und charmant haben möchte, sollte sich ruhig ein paar Tage Zeit für die steirische Schönheit nehmen. Wo ‚Die Amsel‘ futtert Regional, biologisch und höchst geschmack- voll – das ist auch das Erfolgsrezept einer anderen steirischen Schönheit: 2016 landete die Brasserie und Bar „Die Amsel“ so im coo- len Geidorfviertel. Auf die Teller kommen nur gesunde Gänge, die Produkte sind hochwer- tig bis hin zum Saibling aus dem Grundlsee – denn Wirtin Barbara Musek ist gebürtige Bad Ausseerin. Die Sirupe für Cocktails stammen aus dem Kräutergarten ihrer Eltern und das Vitello gibt es als Unterlage ohne Tonnato, dafür mit steirischem Karpfen. „‚Wenn du die Welt sehen möchtest, dann geh’ in die Gastronomie‘, sagte einst mein Papa zu mir“, erinnert sich die Wirtin mit der knallrosa © Collage: Blagovesta Bakardjieva, carolineseidler.com; Foto: Werner Krug

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