Bahnreise Inspirationen 2025
32 33 Außerorts sind Landstraßen oft ungemüt- lich, Autos fahren mit bis zu 100 km/h und Gehsteige sind selten. Ganz anders in Linz. Die Landstraße ist eine Shoppingmeile mit unzähligen Geschäften, auf der sich schon einmal ein Nachmittag „verbummeln“ lässt. Am nördlichen Ende mündet sie im Hauptplatz. Dort, umgeben von barocken Gebäuden, stärkt ein Kaffee und ein Stück Linzer Torte unter den Klängen der Glocken die Kräfte, um nach einem Abstecher in die Altstadt das Schloss zu erklimmen. Den Überblick behalten Hoch hinauf geht es auch im Mariendom. Der Legende nach wäre er sogar noch hö- her geplant gewesen, hätten die Monar- chen nicht interveniert – die höchste Kirche sollte immerhin in Wien stehen. Flächen- mäßig ist er trotzdem die Nummer Eins und wer sich über die 633 Stufen in 112 Meter Höhe wagt, bekommt einen 360 Grad Aus- blick über die Stadt. Einen Ausblick gibt es ebenso von wo anders. Denn Linz ist zwar nicht Herr der Ringe, aber auch hier ste- hen „die zwei Türme“ – am Pöstlingberg, oben im Zwergenreich, bewacht von einem Drachen. Zugegeben ist die Grottenbahn eher etwas für Kinder, die Aussichtsplatt- form ist dafür ein echter Hingucker für alle Altersklassen. Weniger Fantasy und mehr Science-Fiction gibt es im „Glasbunker“ di- rekt am Donauufer, beleuchtet mit 40.000 Linz an der Donau: Mehr als erwartet, genau was man sucht. LEDs. Im Ars Electronica Center, dem Mu- seum der Zukunft, stehen selbstdenkende Roboter und gigantische Laser am Tages- programm. Hier würde sogar Luke Skywal- ker nicht aus dem Staunen kommen. Futu- ristisch sieht es auch am anderen Ufer aus. Wobei man auf den ersten Blick meinen könnte, es handelt sich um das gleiche Gebäude. Wer genauer hinsieht, merkt schnell: Im Lentos Kunstmuseum gibt es keine Roboter, hier dreht sich alles um zeit- genössische Kunst. Die etwas andere Galerie liegt nur wenige Minuten flussabwärts. Und beschmierte Hauswände und jugendliche Kritzeleien sind die Ausstellungsstücke im Mural Har- bor keinesfalls. Im Industriehafen strecken sich bunte Graffitis über ganze Hallen. Viele davon befinden sich auf unwegsamen Ge- länden und können nur mit einem Guide bestaunt werden. Idealerweise über den Seeweg, zum Beispiel bei einer Hafenrund- fahrt, bei der Linz einmal aus einer anderen Perspektive erkundet werden kann. Eine Stadt im stetigen Wandel Wo früher geraucht wurde, rauchen heute die Köpfe der Jungunternehmer*innen – Hopfen und Malz sind hier nicht verloren, sondern gut aufgehoben in den alten Hallen der Tabakfabrik, wo nun fleißig Ideen und Linzer Bier gebraut werden. Umfunktionie- ren ist in Linz aber auch nichts Neues. Wo einst Postkutschen ein- und ausfuhren, wur- de es irgendwann Zeit für Kultur, oder eben Zeitkultur. Lediglich mit seinem Namen er- innert der Posthof an seine alte Zunft. Kon- zerthäuser werden in Linz ansonsten gerne in Parks gebaut. Der griesgrämige Starkom- ponist aus der Region hat seinen Namen für das Brucknerhaus im Donaupark hergege- ben, während sich im Volksgarten die Na- mensgebung des Opernhauses eher auf das wesentliche beschränkte: Musiktheater. Ob Kunst, Kultur, Natur oder High-Tech – Linz bietet unvergessliche Erlebnisse für jeden Geschmack. Wer einmal hier war, wird mit vielen unerwarteten Eindrücken und neuen Perspektiven nach Hause zurückkehren. © Linz Tourismus/Robert Josipovic © Linz Tourismus/Johann Steininger Wer einen Linz-Besuch wagt, merkt schnell: Die Stadt zeigt sich authentisch und genau das macht ihren Reiz aus. Sie hält Überraschungen bereit und lädt Neugierige ein, Dinge zu entdecken, von denen sie gar nicht wussten, dass sie danach suchen. Spielend durch Linz Alle Termine, Tipps und noch vieles mehr sind in der kostenlosen Visit-Linz-App zu finden. Hier verwandelt sich Linz in ein virtuelles Spielfeld mit Linzer Torten in Augmented Reality, Quizzen und Schnit- zeljagden. Die gesammelten Punkte können gegen Vergünstigungen in der ganzen Stadt eingetauscht werden. www.linztourismus.at/app Linz-Card: Eine Stadt, eine Karte Mit der Linz-Card für ein bis drei Tage lässt sich die Stadt besonders güns- tig und entspannt erleben. Mit freiem Eintritt in Museen, freier Fahrt mit den Öffis und zahlreichen weiteren Ver- günstigungen lohnt sich das Angebot so richtig. www.linztourismus.at/linzcard Kontakt: Tourist Information Linz Hauptplatz 1, 4020 Linz +43 732 7070 2009 info@linztourismus.at www.linztourismus.at Österreich • Linz Österreich • Linz © Linz Tourismus/Robert Maybach © Linz Tourismus/Christoph Partsch
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