Klimaschutzinitiativen

Als Gründungsmitglied der Initiative Rail Freight Forward , einer Koalition europäischen Güterbahnen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, das wachsende Güter- verkehrsaufkommen von der Straße auf die Schiene zu verlagern und den Modalanteil des Schienengüter- verkehrs in Europa bis 2030 auf 30 % zu erhöhen. Dadurch würden 25 Mio. Tonnen CO 2 -Emissionen und ca. 25 Mrd. Euro an externalen Kosten ab 2030 ver- mieden werden. Unser erklärtes Ziel ist die vermehrte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Die Schiene ist die einzige Möglichkeit, Klimaziele und Wirtschafts- und damit Transportwachstum zu vereinen. Dabei sind wir in Österreich Spitzenreiter mit einem Modalanteil von 27,5 %*. In Europa haben wir jedoch einen Durchschnitt von rund 18 %. Güterverkehr findet aber primär international statt und deswegen setzen wir uns auch auf europäischer Ebene dafür ein, den Modalanteil zumindest auf öster- reichisches Niveau von rund 30 % zu heben. Wir alle – Eisenbahnverkehrsunternehmen, Infrastruktur- betreiber sowie die Politik in ganz Europa – sind gefordert, die Verkehrsverlagerung zu realisieren. Auf internationaler Ebene 18 % Status des EU-Schnitts Stand 2022 Status in Österreich Stand 2022: Vorläufiger Wert. Ziel für EU-Schnitt bis 2030 Quelle: Rail Freight Forward (europaweite Zahlen) 27,5 % 30 % * Vorläufiger Wert auf Basis verfügbarer Daten. WE ARE RAILCORE März 2025

RkJQdWJsaXNoZXIy NTk5ODUz