ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht

233 Konzern- abschluss Österreichische Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 41 Wesentlichen aus höheren Elektrizitätsabgaben sowohl im Bereich des Traktionsstroms als auch des Nicht-Traktionsstroms. Darüber hinaus führten erhöhte sonstige Stromabgaben zu einem zusätzlichen Anstieg. In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden insbesondere Aufwendungen für Büroerfordernisse, Aus- und Fortbildung, Post-, Bank- und Fernsprechgebühren, Versicherungen und Instandhaltungen durch Dritte ausgewiesen. Die Aufwendungen für Leistungen der Abschlussprüfer:innen des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse sind ebenfalls in den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten und setzen sich wie folgt zusammen: 2025 2024 Gesamthonorar der Wirtschaftsprüfer in TEUR in TEUR Konzern- und Jahresabschlussprüfung 2.373 2.166 Andere Bestätigungsleistungen 2 3 Steuerberatung 18 776 Sonstige Leistungen 196 228 Gesamt 2.589 3.173 Die oben angeführten Aufwendungen für Abschlussprüfer beinhalten das Honorar für sämtliche im Konzern tätigen Abschlussprüfer. Auf den Abschlussprüfer des ÖBB Konzerns entfallen folgende Aufwendungen: 2025 2024 Honorar des Konzernabschlussprüfers in TEUR in TEUR Konzern- und Jahresabschlussprüfung 695 557 Andere Bestätigungsleistungen 0 3 Steuerberatung 4 760 Sonstige Leistungen 174 146 Gesamt 872 1.466 Die Jahres- und Konzernabschlussprüfung beider Geschäftsjahre wurde von der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft m.b.H. durchgeführt. Zusätzlich zur Abschlussprüfung wurden in den Geschäftsjahren 2025 und 2024 die Prüfungen der Nichtfinanziellen Erklärung im Konzernlagebericht verrechnet. 11. Zinserträge und Zinsaufwendungen Das Zinsergebnis des ÖBB Konzerns setzt sich wie folgt zusammen: 2025 2024 Zinsergebnis in Mio. EUR in Mio. EUR Zinserträge 43,6 53,9 Zinsaufwendungen -718,0 -664,2 Gesamt -674,5 -610,3 Um einen besseren Einblick in die Ertragslage zu vermitteln, werden die erhaltenen Zinsen aus Swapverträgen mit den Zinsaufwendungen aus den jeweiligen originären Finanzinstrumenten saldiert, sofern eine Hedge-Beziehung vorliegt. Die Zinserträge und Zinsaufwendungen von Dienstleistungsverträgen werden gem. IFRIC 12 saldiert dargestellt, wenn es gem. IAS 32 möglich ist. Bei bestimmten Dienstleistungskonzessionen, die im Vorjahr neu zum Konzern gekommen sind, ist eine Saldierung nicht möglich, womit im Berichtsjahr Zinserträge aus Forderungen für Dienstleistungskonzessionen bzw. Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten in Höhe von rd. 4,1 Mio. EUR (Vj: rd. 4,2 Mio. EUR) ausgewiesen werden. Die Zinserträge betreffen Haftungsentgelte gegenüber verbundenen Unternehmen, Zinsabgrenzungen, die Veranlagung der aufgelösten Cross-Border-Leasing-Transaktionen und Zinsen aus Depots aus noch bestehenden oder ehemaligen Cross- Border-Leasing-Transaktionen sowie Negativzinsen in Höhe von rd. 8,8 Mio. EUR (Vj: rd. 8,9 Mio. EUR) aus aufgenommenen Darlehen. Die Zinserträge werden nach der Effektivzinsmethode erfasst. Die Zinsaufwendungen betreffen mit rd. 206,0 Mio. EUR (Vj: rd. 246,1 Mio. EUR) Anleihen. Darüber hinaus fallen Zinsaufwendungen für EUROFIMA-, OeBFA-Darlehen, für sonstige Kreditaufnahmen, für Effekte aus der Verzinsung von Rückstellungen, für noch bestehende oder ehemalige Cross-Border-Leasing-Transaktionen und derivative Finanzinstrumente an. Von den gesamten Zinsaufwendungen wurden rd. 177,0 Mio. EUR (Vj: rd. 153,4 Mio. EUR) gemäß IAS 23 Zinsen auf Herstellungskosten qualifizierter Vermögenswerte aktiviert.

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