ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht

Konzernabschluss 250 Österreichische Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 58 23. Grundkapital und übriges Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals kann aus der Aufstellung der Veränderung des Eigenkapitals entnommen werden. Grundkapital und Kapitalrücklagen Das Grundkapital ist unverändert in 190.000 Stück Stammaktien im Nennbetrag von je 10.000 Euro zerlegt und zur Gänze einbezahlt. Das Grundkapital ist in § 2 (1) Bundesbahngesetz festgelegt und ist jenes des Mutterunternehmens. Die Aufbringung des Grundkapitals erfolgte gemäß §2 (2) Bundesbahngesetz durch Einlage sämtlicher Anteile des Bundes an den Österreichischen Bundesbahnen. Die Anteile waren mit dem Eigenkapital im Sinne des § 224 (3) UGB gemäß der Bilanz der Österreichischen Bundesbahnen zum 31.12.2003 anzusetzen. Die Anteile an der ÖBB-HoldingAG sind gemäß § 2 (1) Bundesbahngesetz zu 100 % der Republik Österreich vorbehalten und werden nicht öffentlich gehandelt. Die Kapitalrücklagen betragen rd. 144,6 Mio. EUR (Vj: rd. 144,6 Mio. EUR). Diese ergeben sich im Wesentlichen aus Umgründungsvorgängen in der Vergangenheit. Bei der Erhöhung im Jahr 2024 um rd. 2,7 Mio. EUR handelt es sich um eine spaltungsgeborene Kapitalrücklage, die das Übertragungskapital und die Confusio aus der Abspaltung zur Aufnahme des Teilbetriebes Infrastruktur der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH betrifft (siehe A. Grundlagen und Rechnungslegungsmethoden). Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital Dieser Posten wurde für die nicht der ÖBB-HoldingAG gehörenden Anteile am Eigenkapital der jeweiligen vollkonsolidierten Tochterunternehmen gebildet. Die Entwicklung dieses Postens wird in der Aufstellung der Veränderung des Eigenkapitals dargestellt. 24. Rücklagen und erwirtschaftetes Ergebnis 31.12.2025 31.12.2024 in Mio. EUR in Mio. EUR Andere Rücklagen -84,4 -104,6 davon Cashflow-Hedge-Rücklage -3,0 -17,4 davon Währungsdifferenzen -81,4 -87,2 Erwirtschaftetes Ergebnis 1.365,1 1.426,7 Darüber hinaus werden versicherungsmathematische Verluste aus der Neubewertung der Abfertigungs- und Pensionsrückstellung in Höhe von rd. 0,0 Mio. EUR (Vj: rd. -7,7 Mio. EUR) in der Position „erwirtschaftetes Ergebnis“ ausgewiesen. In den versicherungsmathematischen Verlusten der Gesamtergebnisrechnung sind Steuereffekte in Höhe von rd. 270 TEUR (Vj: rd. 276 TEUR) enthalten. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Unterschiedsbeträge, die vor dem Übergang auf IFRS entstanden sind, werden im erwirtschafteten Ergebnis ausgewiesen. Weitere Informationen hinsichtlich der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte werden in Erläuterung 29.4.1. gemacht. Die Veränderung der Cashflow-Hedge-Rücklage ist in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung dargestellt. Die im sonstigen Ergebnis enthaltenen Ertragssteuern betreffen nur die steuerpflichtigen Sachverhalte. Die Währungsumrechnungs- differenzen sind das Ergebnis aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Geschäftsbetriebe auf die Berichtswährung. Die Cashflow-Hedge-Rücklage betrifft im Wesentlichen Commodity-Derivate. Weitere Erläuterungen zum Eigenkapital finden sich in der Aufstellung der Veränderungen des Eigenkapitals.

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