ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht

113 Konzern- lagebericht Interne Expert:innen beurteilten die Schwere der negativen Auswirkungen und die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Auswirkungen. Hierbei wurde die Exposition auf Standortebene und die Verwundbarkeit (Vulnerabilität) der wirtschaftlichen Tätigkeiten und Vermögenswerte berücksichtigt. Die potenziellen Klimarisiken ergeben sich aus der Wahrscheinlichkeit des Eintretens multipliziert mit der negativen Auswirkung. Wegen verschiedener Unsicherheiten wurde auf eine quantitative Beurteilung verzichtet. ESRS E1.IRO-1.AR.11.c, d Neben kleinen Standortaktualisierungen bei allen ÖBB Gesellschaften wurde 2024 die Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalyse auch erstmals für die Arverio Deutschland GmbH durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Klimagefahren wie Hitzewellen, Wind, Flusshochwasser, Küstenüberflutungen, Niederschlagsänderungen und extreme Niederschläge berücksichtigt. ESRS E1.IRO-1.20.b, 21 Klimabedingte Übergangsrisiken und -chancen Im Geschäftsjahr 2024 wurde erstmals mit der Analyse klimabedingter Übergangsrisiken und -chancen für den ÖBB Konzern gestartet. Die Analyse befindet sich aktuell noch in Ausarbeitung. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung können daher noch keine konkreten Angaben dazu gemacht werden. ESRS E1.IRO-1.20.c, 21; ESRS E1.IRO-1.AR.12.a, b, c, d, AR.15 Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Die ÖBB haben Strategien (Konzepte), Policies / Regelungen zur Bewältigung der Auswirkungen / Risiken und Chancen im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel definiert, um diese Themenstellungen zu managen, die Herausforderungen zu bewältigen sowie Verbesserungspotenziale gezielt und strukturiert anzugehen bzw. umzusetzen. Nachfolgend werden die wesentlichsten – zusätzlich zur Konzernstrategie – unterstützenden Strategien / Konzepte und Regelungen angeführt. ESRS E1-2.24, 25 LB76 |

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