ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht

Konzernlagebericht 56 Investitionen des Teilkonzerns Rail Cargo Austria Überblick 2024 2023 Veränderung Veränderung in % Investitionen in Mio. EUR 176,6 170,5 6,1 4 % Sachanlageninvestitionsquote der Gesamterträge in % 7 % 8 % -1 % -13 % Sachanlageninvestitionsquote der Buchwerte in % 28 % 26 % 2 % 8 % Im Berichtsjahr tätigte der Teilkonzern Rail Cargo Austria Investitionen in das immaterielle Vermögen und Sachanlagevermögen in Höhe von rd. 176,6 Mio. EUR (Vj: rd. 170,5 Mio. EUR). Dieses Volumen entspricht einer Sachanlageninvestitionsquote von 7 % (Vj: 8 %) der Gesamterträge oder 28 % (Vj: 26 %) gemessen an den Buchwerten zum 01.01. Investitionen Betrag in Mio. EUR Rollendes Material 140,8 Sonstiges Sachanlagevermögen 11,9 Sachanlagevermögen 152,7 Immaterielles Vermögen 23,9 Gesamt 176,6 Investitionen des Teilkonzerns ÖBB Infrastruktur Überblick 2024 2023 Veränderung Veränderung in % Investitionen in Mio. EUR 3.936,1 *) 3.418,9 517,2 15 % Sachanlageninvestitionsquote der Gesamterträge in % 82 % 82 % 0 % 0 % Sachanlageninvestitionsquote der Buchwerte in % 11 % 11 % 0 % 4 % *) Abzüglich kumulierte Abschreibungen auf Zugänge Konsolidierungskreis in Höhe von rd. 65,1 Mio. EUR. Im Berichtsjahr tätigte der Teilkonzern ÖBB Infrastruktur mit einem Gesamtvolumen von rd. 3.936,1 Mio. EUR (Vj: rd. 3.418,9 Mio. EUR) Investitionen in das Sachanlagevermögen, in das immaterielle Vermögen und in als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (IAS 40), wobei letztere erstmals in diese Kennzahl miteinbezogen wurden. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahreswert entsprechend angepasst. Wie im Vorjahr errechnet sich eine Sachanlageninvestitionsquote von 82 % der Gesamterträge und von 11 % der Buchwerte zum 01.01. Auf den Teilkonzern ÖBB Infrastruktur entfallen mit einem Buchwert von rd. 32.367,0 Mio. EUR (Vj: rd. 30.294,8 Mio. EUR) etwa 82 % (Vj: 83 %) des gesamten Sachanlagevermögens des ÖBB Konzerns. Investitionsschwerpunkte 2024 Die ÖBB-Infrastruktur AG arbeitete auch 2024 intensiv an der Umsetzung des größten Bauprogramms aller Zeiten. Im Rahmenplan 2024 bis 2029 ist eine gesicherte Investitionssumme von rd. 21,1 Mrd. EUR festgelegt. Damit setzt die ÖBB- Infrastruktur AG im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) in den kommenden sechs Jahren zahlreiche Neubau- und Modernisierungsprojekte sowie Erhaltungsarbeiten um. Der Ausbau und die Qualitätssicherung des Schienennetzes bilden die Voraussetzungen dafür, dass insgesamt mehr Züge auf dem Schienennetz fahren können. Das bedeutet höhere Kapazitäten sowie bessere und schnellere Verbindungen für Bahnreisende. ÖBB Großprojekte wie der Semmering-Basistunnel, die Koralmbahn und der Brenner-Basistunnel laufen planmäßig weiter. Darüber hinaus wird der Fokus auf den Ausbau des Nahverkehrs in Ballungsräumen gelegt. Im Sinne des Klimaschutzes ist es den ÖBB zudem wichtig, die Regionalbahnen zu attraktivieren und ein entsprechendes Elektrifizierungsprogramm zu forcieren. Ein Teil der Investitionen wird zukunftsorientiert in die Digitalisierung fließen. Die Schiene wird außerdem weiter fit für den Güterverkehr gemacht. Programme zum Bau von sogenannten güterzuglangen Überholgleisen haben den größtmöglichen Effekt, da die gemeinsame Nutzung derselben Strecken durch Güter- und Personenverkehr effizienter abgewickelt werden kann. Auch die Unterstützungsmaßnahmen für Anschlussbahnen und eine Modernisierungswelle für Verschiebebahnhöfe verankern die aktuelle Güterverkehrsoffensive im Rahmenplan. | LB19

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