Nachhaltigkeitsbericht – Executive Summary 2025
15 Executive Summary NFE 2025 Ziele des ÖBB Infrastruktur-Konzerns in Zusammenhang mit Anpassung an den Klimawandel Ziel Zieljahr Zielniveau Einheit / KPI Basisjahr Basisjahrwert Wert 2025 Entlang ausgewählter Streckenabschnitte wird bis Ende 2030 die Streckenbetroffen- heit von flachgründigen Rutschungen von bis zu 100 km pro Jahr ermittelt 2030 800 km 2023 100 335,6 Bewirtschaftung von bis zu 90 km Bahn- begleitwald pro Jahr zur Reduktion von Störungen durch Baumwürfe und -brüche bis Ende 2030 2030 740 km 2023 110 281,1 Erstellung eines Maßnahmenplans für 100% der exponierten nicht betriebsnotwendigen Immobilien für wesentliche Klimarisiken 2030 100 % an Gebäuden 2025 0 0 100% der nicht betriebsnotwendigen Gebäude sind klimaresilient 2050 100 % an Gebäuden 2025 0 0 Maßnahmen zum Hochwasserschutz¹ werden bei 9 exponierten Tunnelbauwerken (gem. Prioritätenliste) bis 2027 umgesetzt 2027 9 Anzahl Tunnel 2025 0 0 ¹ Z. B. Portalschotts, Aufrüstung der Pumpanlagen etc. Im ÖBB Infrastruktur-Konzern wird seit dem Geschäftsjahr 2022 jährlich eine Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalyse durchgeführt, um physische Klimarisiken zu beurteilen. Die Analyse ist in folgende Schritte unterteilt: Analyse der klimabedingten physischen Risiken Durch die Analyse wurden folgende physische Klimarisiken als wesentlich für den ÖBB Infrastruktur-Konzern identifiziert: 1. Im ersten Analyseschritt werden jene Klimagefahren identifiziert, welche aufgrund der geografischen Lage der Anlagen auch tatsächlich auftreten können, ausgeschlos- sen wurde beispielsweise der Anstieg des Meeresspiegels. 3. Nachdem die potenziell wesentlichen Klima gefahren identifiziert wurden, erfolgt im dritten Analyseschritt die Klimarisiko- analyse. Auf Basis der österreichischen Klimaszenariendaten (ÖKS15) wird für aus gewählte Anlagen das Klimaszenario RCP 8.5 (hohe Treibhausgasemissionen) betrachtet. Expert:innen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns beurteilen die Stärke der negativen Auswir- kung sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit. 2. Im zweiten Analyseschritt wird beurteilt, ob eine Klima gefahr zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Leistung der diversen Anlagen der Geschäftsfelder Schiene, Energie und Immobilien führen könnte. Hitze Lawinen Sturm Hochwasser Starke Niederschläge
RkJQdWJsaXNoZXIy NTk5ODUz