Geschäftsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 204 2024 2023 in Mio. EUR in Mio. EUR Jahresergebnis vor Ertragsteuern nach IFRS 12,6 7,7 Anpassung steuerfreier Anteil gem. § 50 (2) Bundesbahngesetz 92,8 189,1 IFRS-Jahresergebnis – steuerpflichtiger Teil 105,4 196,8 Konzernsteuersatz 23,0 % 24,0 % Erwarteter Aufwand (-) bzw. Ertrag (+) aus Steuern im Geschäftsjahr -24,2 -47,2 Steuersatzänderungen 0,0 1,9 Beteiligungserträge 0,7 0,5 Ansatz von bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlusten 40,4 0,0 im Geschäftsjahr nicht mehr angesetzte Verlustvorträge 0,0 -75,9 sonstige Hinzurechnungen 4,3 2,9 Steuern vom Einkommen 21,2 -117,8 Effektiver Körperschaftsteuersatz -20,1 % 59,9 % Der effektive Körperschaftsteuersatz von -20,1 % (Vj: 59,9 %), welcher wesentlich vom gesetzlichen Körperschaftsteuersatz von 23 % abweicht, resultiert hauptsächlich aus Ansatzanpassungen der latenten Steuern aus Verlustvorträgen. Es konnten aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von rd. 40,4 Mio. EUR aus bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlusten gebildet werden. Die sonstigen Hinzurechnungen beinhalten sonstige Konsolidierungsanpassungen. Die latenten Steuern entfallen auf folgende wesentliche Bilanzposten, Verlustvorträge und Steuergutschriften: latente Steuer- latente Steuer- ansprüche schulden ansprüche schulden in Mio. EUR 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2023 Vermögenswerte Sachanlagen 2,2 -3,7 0,0 -1,5 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 8,7 -0,5 8,8 -0,4 Finanzielle Vermögenswerte 0,0 -4,3 0,0 -17,2 Vorräte 5,4 0,0 5,2 0,0 16,3 -8,5 14,0 -19,1 Schulden Rückstellungen 0,4 -0,4 0,4 -4,9 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 12,1 0,0 40,2 0,0 12,5 -0,4 40,6 -4,9 Steuerliche Verlustvorträge 50,7 0,0 28,4 0,0 Latente Steueransprüche bzw. latente Steuerschulden 79,6 -8,9 83,0 -24,0 Saldierung -8,9 8,9 -24,0 24,0 Saldierte latente Steueransprüche bzw. latente Steuerschulden 70,7 0,0 59,0 0,0 Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit latenter Steueransprüche trifft der Vorstand eine Einschätzung hinsichtlich der voraussichtlichen Nutzung innerhalb des steuerlichen Planungszeitraums von fünf Jahren. Die Nutzbarkeit von latenten Steueransprüchen setzt ausreichend steuerpflichtiges Einkommen in jenen Perioden voraus, in denen die temporären Unterschiede und Verlustvorträge verwendet werden können. Der Vorstand zieht die geplante Auflösung von latenten Steuerschulden und das geschätzte künftige steuerpflichtige Einkommen für diese Beurteilung heran.

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