Geschäftsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 230 Die nachfolgende Tabelle zeigt das Nettofremdwährungsrisiko: Währungssensitive Finanzinstrumente 2024 in Mio. USD 2023 in Mio. USD Übrige finanzielle Vermögenswerte 92,0 89,0 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -4,0 -4,0 Übrige finanzielle Verbindlichkeiten -90,0 -90,0 -2,0 -5,0 abzgl. Devisentermingeschäfte -5,5 -5,5 *) Nettofremdwährungsrisiko -7,5 -10,5 *) *) Angepasste Vergleichswerte. Sensitivitätsanalyse Währungsrisiko Der ÖBB Infrastruktur-Konzern war demnach in beiden Geschäftsjahren nur im geringen Umfang Währungsrisiken aus ungesicherten Fremdwährungsverbindlichkeiten ausgesetzt. Wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar um 10 % aufgewertet (abgewertet) worden wäre, gäbe es zu beiden Bilanzstichtagen keine wesentlichen Ergebniseffekte. 29.2.c. Kreditrisiko Das Kontrahentenrisiko erfasst das Schadenspotenzial aufgrund von Nichterfüllung finanzieller Verpflichtungen durch Finanzpartner (vornehmlich Geldmarktgeschäfte, Veranlagungen, barwertig positive Derivate). Die dem Kontrahentenrisiko-Management zugrunde liegenden und für jeden Finanzpartner individuell vergebenen Limits werden täglich auf Einhaltung überprüft. Der ÖBB Infrastruktur-Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen nur zu Finanzpartnern, die über ein definiertes Rating verfügen und für die eine objektive Risikoeinstufung des Kapitalmarkts vorliegt. Der ÖBB Infrastruktur-Konzern hat ein Kontrahentenrisiko-Management eingeführt, bei dem die Limitermittlung und -vergabe primär auf der Auswertung von Credit-Default-Swap-Daten der ÖBB Holding Konzern Finanzpartner basieren. Hierdurch ist eine schnelle Reaktion auf sich verändernde Risikoeinschätzungen des Kapitalmarkts hinsichtlich der Finanzpartner sichergestellt. Die jeweils aktuellen Limits und deren Ausnutzung werden täglich überwacht, um auf Marktstörungen zeitnah und risikoorientiert reagieren zu können. Die finanziellen Vermögenswerte des ÖBB Infrastruktur-Konzerns umfassen hauptsächlich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und Wertpapiere. Diese Positionen stellen die maximale Gefährdung des ÖBB Infrastruktur-Konzerns durch das Ausfallsrisiko im Verhältnis zu den finanziellen Vermögenswerten dar. Dieses Kreditrisiko setzt sich wie folgt zusammen: Kreditrisiko aus finanziellen Finanzinstrumenten in Mio. EUR Bruttoexposure (Buchwert zuzüglich Wertberichtigungen) abzüglich Sicherheiten (Fair Value) Nettoexposure Gesamtexposure 2024 Finanzielle Vermögenswerte 217,6 0,0 217,6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 235,0 -10,8 224,2 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 60,4 0,0 60,4 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 35,1 0,0 35,1 Risiko lang- und kurzfristiger Vermögenswerte 548,1 -10,8 537,3 Kreditrisiko aus übernommenen Haftungen 12,7 0,0 12,7 Gesamtkreditrisiko 31.12.2024 560,8 -10,8 550,0 Gesamtexposure 2023 Finanzielle Vermögenswerte 263,8 0,0 263,8 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 296,5 -40,8 255,7 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 34,7 0,0 34,7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 25,3 0,0 25,3 Risiko lang- und kurzfristiger Vermögenswerte 620,4 -40,8 579,6 Kreditrisiko aus übernommenen Haftungen 11,2 0,0 *) 11,2 *) Gesamtkreditrisiko 31.12.2023 631,6 -40,8 *) 590,8 *) *) Angepasste Vergleichswerte. Hinsichtlich der Fälligkeit der Forderungen wird auf Erläuterung 20 verwiesen. Die Sicherheiten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen aus Treuhandgeldern für Verwertungsobjekte.
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