Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 112 S1-4 S1-5 Maßnahmen und Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen Im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens wurden Ziele und Maßnahmen definiert, die in den nachfolgenden Tabellen dargestellt werden. Ziel Zieljahr Zielniveau Einheit / KPI Basisjahr Basisjahr- wert Wert 2025 Wert 2024 Konzepte Wesent- liche IRO 9) Verbesserung des Arbeitsfähigkeitsindex aus der Mitarbeiter:innen- befragung 1)7) 2030 >70,0 Index 2023 75,0 76,0 1 n.a. S1-K-1 S1-K-9 S1-A-1 Verbesserung des Arbeits- sicherheitsindex (ASX) um 2 Prozent pro Jahr 2)8) 2030 13,4 Rate 2010- 2019 16,8 11,8 14,4 S1-K-2 S1-K-9 S1-A-1 S1-A-2 Erhöhung des Frauenanteils 3) 2026 >11,9 % 2023 12,3 14,4 13,5 S1-K-1 S1-K-6 S1-K-9 S1-A-9 Erhöhung des Anteils von Mitarbeiter:innen mit begünstigter Behinderung (Behinderungsgrad von ≥ 50 %) 4)7) 2026 4,0 % 2023 2,7 3,1 2,9 S1-K-1 S1-K-6 S1-K-9 S1-A-9 Time-to-Hire (Fach- und Querschnittsfunktionen) 5)7) 2030 < 60 Anzahl Tage 2023 60,0 48,4 48,1 S1-K-1 S1-K-9 S1-A-7 S1-F-1 S1-F-2 Fluktuation 6) 2030 <10,0 % 2023 5,3 5,2 4,9 S1-K-1 S1-K-9 S1-A-7 S1-F-1 S1-F-2 Frühfluktuation 6)7) 2030 <15,0 % 2023 15,2 15,9 14,0 S1-K-1 S1-K-9 S1-A-7 S1-F-1 1) Arbeitsfähigkeitsindex (Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Unternehmen): Die Kennzahl errechnet sich aus der Bewertung der Mitarbeiter:innen. Eine 6-stufige Bewertungsskala wird mittels Punktesystem in einen Index umgerechnet. Die Kennzahl wird regelmäßig (nicht jährlich) im Rahmen der Mitarbeiter:innenbefragung erhoben. 2) Berechnung Arbeitsunfallrate: Arbeitsunfälle > 3 Tage von ÖBB Mitarbeiter:innen und Mitarbeiter:innen externer Unternehmen, die über Leasingverträge angestellt sind, bezogen auf 1.000 Mitarbeiter:innen (im ÖBB Konzern als Kennzahl „Arbeitssicherheitsindex ASX“ kommuniziert). 3) Frauenanteil: Die Kennzahl errechnet sich durch die Anzahl aller weiblichen Mitarbeiterinnen geteilt durch die Gesamtanzahl der Mitarbeiter:innen. 4) Mitarbeiter:innen mit begünstigter Behinderung: Zur Berechnung der Kennzahl wird der „Disability-Zähler“ herangezogen und durch die Gesamtzahl der Mitarbeiter:innen dividiert. Der Disability-Zähler ergibt sich analog zur gesetzlichen Behindertenausgleichstaxe. 5) Time-to-Hire: Die Kennzahl errechnet sich für Fach- und Querschnittfunktionen wie folgt: durchschnittlicher Zeitraum von Ausschreibung bis Zusage in Tagen. 6) Fluktuation: Die Berechnung erfolgt durch Division der kündbaren Mitarbeiter:innen (sonstigen Abgänge, die aufgrund einer Kündigung, wegen Entlassung oder Tod ausscheiden) durch den durchschnittlichen Personalstand kündbarer Mitarbeiter:innen. Ausgenommen sind: Lehrlinge, Mitarbeiter:innen in Behaltefrist, Saisonlenker:innen/Saisonarbeitskräfte, Ferialarbeitnehmer:innen / -praktikant:innen, geringfügig Beschäftigte und Trainees, exkl. Pensionierungen, Ruhestandsversetzung. Zur Berechnung der Frühfluktuation erfolgt eine Einschränkung der Dienstzugehörigkeit unter 2 Jahren. 7) Unternehmensspezifische Kennzahl. 8) ASX findet ausschließlich für die ÖBB-Infrastruktur AG Anwendung. 9) Zu den wesentlichen Auswirkungen S1-A-3 bis S1-A-6, S1-A-8, S1-A-10 wurden im Berichtsjahr keine quantitativen konzernweiten Steuerungskennzahlen festgelegt. Für diese Auswirkung sind Konzepte, wie die weiter oben im Kapitel „Arbeitnehmer:innen im Unternehmen“ beschriebenen, vorhanden. Konkrete Zielkennzahlen sind auf einer niedrigen Steuerungsebene angesiedelt. Das Zielniveau der Kennzahlen basiert auf der Analyse der Vorjahreswerte und wird regelmäßig vom Management in Abstimmung mit den Fachbereichen überprüft. Bei der Festlegung wurden Marktbenchmarks und aktuelle Methoden berücksichtigt. Ist das Ziel oder eine Maßnahme in Verzug, wird explizit darauf hingewiesen. Falls im Berichtsjahr eine wesentliche Änderung einer Zielsetzung vorgenommen wurde, wird dies in der Methodikbeschreibung der Ziele erläutert. Zusätzlich werden Mitarbeiter:innen über die regelmäßig stattfindende Mitarbeiter:innenbefragung eingebunden. Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen finanziellen Mittel für die in weiterer Folge angeführten Maßnahmen verwendet.

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