Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 126 Ziel Im Jahr 2025 sollen verstärkt Stakeholder:innendialoge geführt werden, damit ein genauerer Einblick in die als wesentlich identifizierte Auswirkung und die nachgelagerten Konsequenzen gewonnen und so potenzielle weitere Maßnahmen abgeleitet werden können. Status Zielumfang Der Zielumfang bezieht sich auf die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette. Da basierend auf der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse ein Verstoß gegen den Lieferantenkodex als potenzielle Auswirkung identifiziert wurde, wurde im Geschäftsjahr 2025 genauer auf die Hintergründe eingegangen. Dazu wurden auch verstärkt die Ergebnisse anderer ESRS-Standards, wie beispielsweise die Ressourcenzuflüsse unter E5-4 betrachtet, um sicherzustellen, dass wichtige Lieferanten mit großen Massenzuflüssen und deren Branchen abgedeckt sind. Durch die Ausweitung der Stakeholder:inneninterviews wurde ein besserer Einblick in nachgelagerte potenzielle Konsequenzen für Arbeitskräfte der Wertschöpfungskette sowie notwendige Maßnahmen abgeleitet. Abgeschlossen Methodik Die Zielerarbeitung erfolgte auf Basis der Ergebnisse der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse sowie nachgelagerten Stakeholder:innenbefragungen des ÖBB Konzerns, mit Gültigkeit für den ÖBB Infrastruktur-Konzern, in Form von Austauschrunden (Round Tables). Die Festlegung der Ziele wurde jedoch nicht direkt mit diesen erarbeitet. Die Nachverfolgung der Leistung erfolgt durch das Zielmonitoring gemäß ESRS 2 MDR-T (siehe Status ). Die Ermittlung von Erkenntnissen oder Verbesserungsmöglichkeiten fließen im Laufe der Zielumsetzung auch durch den weiteren Informationseintrag der Stakeholder:innen und eine Fortsetzung der Gespräche mit den Interessenvertreter:innen ein. Maßnahme Projekt zum Erfahrungsaustausch Menschenrechte in der Wertschöpfungskette Im Rahmen der Arbeitsgruppe nachhaltige Beschaffung der European Railways Purchasing Conference (ERPC) organisierten die ÖBB mehrere Erfahrungsaustauschtermine zu Ausschreibungskriterien für die Berücksichtigung der Menschenrechte. Dabei wurden Warengruppen wie Solaranlagen, Schienen, Zement und Stahl diskutiert. Der Erfahrungsaustausch soll in diesem Bereich weiter fortgesetzt werden, um das Wissen ähnlicher Unternehmen zu nutzen. Dies lieferte zusätzliche Einblicke, wie potenzielle negative Auswirkungen reduziert und positive Auswirkungen gefördert werden können. Der Betrachtungsrahmen entspricht wesentlichen Akteuren der Wertschöpfungskette. Mit dieser Maßnahme werden mögliche Verbesserungen der eigenen Praktiken im Bereich der Beschaffung und der Datennutzung erhoben, um wesentliche negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu reduzieren. In Umsetzung Projekt zur Erhöhung der Transparenz in der Wertschöpfungskette Innerhalb der Nachhaltigkeitsinitiative „Railsponsible“ wird derzeit ein Projekt durchgeführt, um gemeinsam die Informationsbasis in Bezug auf die Nachhaltigkeit in ausgewählten Branchen, welche auch eine starke Bedeutung betreffend der sozialen Nachhaltigkeit haben, wie beispielsweise die Elektronikbranche, zu erhöhen. Dies soll einen verbesserten Einblick in die identifizierte potenzielle Auswirkung sowie genauere Details dazu ermöglichen. Der Betrachtungsrahmen entspricht wesentlichen Akteuren der Wertschöpfungskette. Mit dieser Maßnahme werden mögliche Verbesserungen der eigenen Praktiken im Bereich der Beschaffung und der Datennutzung erhoben, um wesentliche negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu reduzieren. Abgeschlossen

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