Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 125 Der ÖBB Infrastruktur-Konzern beteiligt sich gemeinsam bzw. in Abstimmung mit dem ÖBB Konzern an verschiedenen Plattformen des Eisenbahnsektors wie der Community of European Railway and Infrastructure Companies (CER), dem Internationalen Eisenbahnverband (UIC), der Railsponsible Initiative und der Sustainable Rail Initiative (SRI). Über den Bahnsektor hinaus engagiert sich vor allem der ÖBB Infrastruktur-Konzern in bautechnischen Initiativen, wie der österreichischen Bautechnikvereinigung welche sich u. a. auch mit sozialer Nachhaltigkeit im Baugeschehen und deren Verbesserung befassen. Dort werden Erfahrungen ausgetauscht und Empfehlungen zur Förderung von Nachhaltigkeit und Risikominimierung erarbeitet. Der Austausch erfolgt je nach Initiative regelmäßig. Derzeit wird die Stakeholder:innen- einbindung dezentral nach Verantwortungsbereich organisiert. S2-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette Bedenken äußern können Beschwerden und Anliegen können über verschiedene Kanäle eingebracht werden: persönlicher Kontakt, öffentlich bekannte Kommunikationskanäle der ÖBB, die Kanäle des direkten Bedarfsträgers oder Einkaufs sowie – für bestimmte Themen – die ÖBB Whistleblower:innensplattform. Diese Vielfalt gewährleistet eine breite und niederschwellige Möglichkeit zur Meldung von Vorfällen, auch durch Interessenvertretungen. Die Whistleblower:innenplattform bietet zudem zusätzliche Schutzmaßnahmen. Der Schutz von Einzelpersonen und deren Anonymität im Meldeverfahren wird im Unterkapitel „G1-1 G1-3“ beschrieben. Der ÖBB Infrastruktur-Konzern arbeitet gemeinsam mit dem ÖBB Konzern fortlaufend an einer Weiterentwicklung der Prozesse. Im Jahr 2025 wurden keine die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette betreffenden Meldungen abgegeben. Deshalb mussten keine Abhilfemaßnahmen geplant oder durchgeführt werden. S2-4 S2-5 Maßnahmen und Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen Im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette wurden Ziele und Maßnahmen definiert, die in den nachfolgenden Tabellen dargestellt werden. Ziel Zieljahr Zielniveau Einheit/KPI Basisjahr Basisjahr- wert Wert 2025 Wert 2024 Konzepte Wesent- liche IRO An Stakeholder:innen-Round- Tables teilnehmende Organisationen 2025 10 Personen 2024 5 15 5 S2-K-5 S2-A-1 Weiterentwicklung der Risikoanalyse 2029 n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. S2-K-5 S2-A-1 Durchführung von Schulungen für Einkäufer:innen 2030 24 Anzahl Termine 2023 3 9 6 S2-K-5 S2-A-1 Gesetzliche Vertreter:innen von Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette wurden wie oben beschrieben bei der Erarbeitung der wesentlichen Themen eingebunden, um Erkenntnisse bzw. Verbesserungsmöglichkeiten zur Erarbeitung von Zielen zu gewinnen. Weitere Informationen wurden im Zuge eines Round Tables eingeholt, an welchem Vertreter:innen strategischer Lieferanten und von Arbeitnehmer:innen, der Wissenschaft sowie einer Entwicklungshilfeorganisation teilnahmen. Die Ergebnisse wurden in die Wesentlichkeitsanalyse übernommen und werden in das Schulungsprogramm für Einkäufer:innen, entsprechende Unterlagen und in weiterer Folge in Ausschreibungen integriert.
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