Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 40 ÖNORM EN ISO 9001: 2015 ÖNORM EN ISO 14001: 2015 ISO 45001: 2018 ISO 55001: 2014 SMS gemäß Eisenbahn- gesetz / VO (EU) 2018 / 762 ÖBB-Infrastruktur AG X X X X X ÖBB-Immobilienmanagement GmbH X X X Rail Equipment GmbH & Co KG X X X ÖBB-Operative Services GmbH & Co KG X X X WS Service GmbH *) X X X *) Das IMS der ÖBB-Infrastruktur AG umfasst ausschließlich Tochtergesellschaften mit 100 % Beteiligung und deckt somit die WS Service GmbH nicht ab. ESRS 2 SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen Im Rahmen seiner vielfältigen Tätigkeiten und seiner Rolle als Unternehmen von öffentlichem Interesse, setzt der ÖBB Infrastruktur-Konzern auf einen intensiven Dialog mit internen und externen Stakeholder:innen und fördert Vertrauen, nachhaltige Handeln und schafft gesellschaftliche Akzeptanz. Die Interessenträger:innen des ÖBB Infrastruktur-Konzerns umfassen eine breite Vielfalt: – Interne Stakeholder:innen: Mitarbeiter:innen, Führungskräfte, Betriebsrät:innen, Aufsichtsräte und Prüfungsausschuss, Tochtergesellschaften und Beteiligungen – Externe Stakeholder:innen: Kund:innen, Lieferanten, Eigentümervertreter:innen, Sozialpartner:innen und Interessenvertretungen, Wissenschaft und Forschung, Schutzgebietsverwaltungen, Partner:innen, NPOs und NGOs, Länder und Kommunen, Medien, Bahnverbände national und international sowie weitere Ein transparenter Austausch mit diesen Interessenträger:innen und -gruppen ist essenziell für die strategische Planung, insbesondere bei der Umsetzung von Maßnahmen. Im Zuge der Erstellung der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse spielt die Identifikation und Einbindung relevanter Interessenträger:innen und -gruppen ebenfalls eine bedeutende Rolle. Nach den ESRS 1 „Allgemeine Anforderungen“ Absatz 3.1 wird dabei in zwei Hauptgruppen unterschieden: – Betroffene Interessengruppen sind jene, deren Interessen von den Tätigkeiten des Unternehmens und seinen direkten und indirekten Geschäftsbeziehungen in seiner gesamte Wertschöpfungskette betroffen sind oder betroffen sein könnten – Nutzer: von Nachhaltigkeitserklärungen, also jene juristische Personen, die auch Hauptnutzer der allgemeinen Finanzberichterstattung sind (z. B. Investoren, Kreditgeber etc.) Mit Abschluss des Berichtsjahres 2025 gab es keine Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells, jedoch wurde die #INFRA.Nachhaltigkeitsstrategie aktualisiert. Die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane werden regelmäßig über die Standpunkte der Stakeholder:innen informiert. Die wichtigsten Informationen der diversen Stakeholder:innen- Gruppen erlangt der Konzern über die vielfach vorhandenen Kommunikationskanäle wie z. B.: Kund:innenumfragen, Mitarbeiter:innenumfragen, Austauschrunden mit Interessenvertreter:innen (Umwelt-NGOs). ESRS 2 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Im Zuge der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse wurden wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen ermittelt. Wesentliche Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten wurden beispielsweise im Bereich der Verursachung von THG- Emissionen ermittelt, wobei deren Reduktion einen besonderen Stellenwert für den ÖBB Infrastruktur-Konzern einnimmt. Themen zur eigenen Belegschaft und Unternehmensführung bilden zentrale Elemente eines jeden Unternehmens, so auch für den ÖBB Infrastruktur-Konzern. In diesem Zusammenhang wurden wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen zu Arbeitsbedingungen oder auch Gleichbehandlung und Chancengleichheit identifiziert. Bei der Betrachtung der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette wurde eine potenzielle negative Auswirkung auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette ermittelt. Diese Beispiele stellen nur einen Auszug der gesamten wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen dar.

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