Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 52 Unterthema: Klimaschutz E1-A-1 Entstehung von Treibhausgasemissionen durch Straßenfuhrpark und Schienenfahrzeuge tragen zum Klimawandel bei Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit E1-A-2 Entstehung von indirekten Treibhausgasemissionen durch beschaffte Produkte, sowie Bau- und Dienstleistungen trägt zum Klimawandel bei Negativ Kurzfristig – Vorgelagerte Wertschöpfungskette E1-A-3 Bereitstellung eines internen und externen ÖBB Carsharings als Beitrag zum Klimaschutz Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Nachgelagerte Wertschöpfungskette E1-A-4 Entstehung von Treibhausgasemissionen durch die Nutzung von fossilen Energieträgern im Zuge des laufenden Betriebs von Gebäuden und Betriebsanlagen 3) Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Vorgelagerte Wertschöpfungskette E1-F-4 Nichteinhaltung der CO 2 -Emissions-Reduktionsziele führt zu erhöhten Kosten und Reputationsschäden Risiko Langfristig E1-F-5 Nachhaltige Beschaffungskriterien führen zu erhöhten Kosten Risiko Mittelfristig Unterthema: Energie E1-A-6 Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik) steigert die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und schont die natürlichen Ressourcen Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Vorgelagerte Wertschöpfungskette E1-A-4 Entstehung von Treibhausgasemissionen durch die Nutzung von fossilen Energieträgern im Zuge des laufenden Betriebs von Gebäuden und Betriebsanlagen 3) Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Vorgelagerte Wertschöpfungskette E1-F-6 Ausbau der Eigenproduktion wirkt sich positiv auf Ertragslage und Zahlungsströme aus Chance Kurzfristig 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen. 2) Die Aktualisierung der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse hat zu geringfügigen Anpassungen (Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance, Zeithorizont und Angaben zur Wertschöpfungskette) im Vergleich zum Vorjahr geführt. 3) Mehrfachnennung der Auswirkung in der Tabelle, da Auswirkung für mehrere Unterthemen wesentlich ist. GOV-3 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme Details zum allgemeinen Vergütungsprozess und der Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung sind unter ESRS 2 GOV-3 zu finden. E1-1 Übergangsplan für den Klimaschutz Der ÖBB Konzern trägt mit der Verkehrsverlagerung auf die Schiene einen wesentlichen Teil zum Klimaschutz Österreichs bei. Das Übereinkommen von Paris, mit dem Ziel die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, die daraus resultierenden Ziele des Green Deals der EU (z. B. klimaneutrale Wirtschaft bis 2050) und die nationale Zielsetzung der Klimaneutralität in Österreich ab 2040 verstärken die Bedeutung der Bahn und des öffentlichen Verkehrs. Der ÖBB Infrastruktur-Konzern hat die Verantwortung, eine diesen hohen Anforderungen gerecht werdende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen und ermöglicht durch Investitionen in und den Betrieb der Schieneninfrastruktur nachhaltige Mobilität. Das wichtigste Werkzeug zur Bereitstellung dieser Infrastruktur, zum weiteren Netzausbau und der Steigerung der Kapazität, ist der Rahmenplan, welcher geplante Projekte und deren Investitionssummen innerhalb des jeweils sechsjährigen Zeitraums darstellt. Der Rahmenplan ist das bundesseitige Planungs- und Finanzierungsinstrument für Investitionen in das Netz der ÖBB-Infrastruktur AG und ist öffentlich einsehbar. Die ÖBB-Infrastruktur AG wird in den kommenden sechs Jahren laut Rahmenplan 2025 bis 2030 jährlich rd. 3,2 Mrd. EUR in die Infrastruktur der Bahn investieren. Damit wird die Grundlage für die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene geschaffen. Das Verlagerungspotenzial ist aber bei Weitem nicht ausgeschöpft. Haupthemmnisse liegen im Bereich der verkehrspolitischen Rahmenbedingungen, die sich aufgrund von fehlender Kostenwahrheit und mangelnder Umsetzung des Verursacherprinzips ergeben. Über die Verkehrsverlagerung hinaus arbeitet der ÖBB Infrastruktur-Konzern an der Reduktion der eigenen Treibhausgasemissionen. Auf Basis der ÖBB Konzern Nachhaltigkeitsstrategie und den Konzernzielen sowie der Unternehmensstrategie #INFRA.Mobilitätswende (siehe Unterkapitel „ESRS 2 SBM-1“ ) und den strategischen Zielen des Teilkonzerns wurde die #INFRA.Nachhaltigkeitsstrategie formuliert, welche 2024 per Vorstandsbeschluss freigegeben wurde. Nähere Informationen zur Strategie des ÖBB Infrastruktur-Konzerns sind in Unterkapitel „ESRS 2 SBM-1“ zu finden.
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