Geschäftsbericht 2025 – ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 95 Ziel Erhöhung des Anteils beim Wiedereinbau von gebrauchten Betonschwellen der Qualitätsstufe 1 & 2 in zulässigen Gleisrängen bis 2030 Status Zielumfang Durch die Definition der zu verwendenden Materialien, insbesondere der Verwendung von Betonschwellen an Stelle von getränkten Holzschwellen, können diese zum Teil wiedereingebaut werden. Gebrauchte Betonschwellen werden nach erfolgter Prüfung und auf Basis ihrer technischen Eignung als „Bau- oder Betonschwellen“ einer Wiederverwendung im Gleisnetz der ÖBB-Infrastruktur AG zugeführt. Dies umfasst neuwertige Betonschwellen, die intern festgelegte technische Kriterien erfüllen. Geplant Methodik Für die Zieldefinition wurden die internen Fachexpert:innen und Stakeholder:innen einbezogen, um einen in der Praxis umsetzbaren Pfad festzulegen. Die Zielsetzung trägt zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei. Dabei wird im größeren Kontext auch das SDG 12 der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Maßnahme Anpassung interner Vorgaben Damit ein gesteigerter Wiedereinbau möglich ist, sind die internen Vorgaben zur Wiederverwendung von gebrauchten Betonschwellen anzupassen und zu überarbeiten. Damit das Ziel erreicht werden konnte, wurde diese grundlegende Maßnahme bis 2025 umgesetzt. Der Betrachtungsrahmen umfasst dabei die ÖBB-Infrastruktur AG internen Prozesse und Arbeitsabläufe. Abgeschlossen Mitarbeiter:innen Sensibilisierung Um die Umsetzung der Anpassungen aus Vorgaben zur Wiederverwendung in der operativen Projektgestaltung sicherzustellen, werden die Mitarbeiter:innen im Zuge von Schulungen auf die Nutzung der gebrauchten und für die Anwendung zulässigen Betonschwellen der entsprechenden Qualitätsstufen vermehrt hingewiesen. Diese Maßnahme soll nach der Umsetzung der vorhergehenden Maßnahme zur Ausweitung der Umsetzung ab 2026 angestrebt werden. Diese Maßnahme betrifft alle internen Mitarbeiter:innen des eigenen Unternehmens. Geplant Ziel Steigerung des Anteils an weiterverwendeten Betonschwellen durch Verkäufe bis 2030 Status Zielumfang Da die Anwendungsvoraussetzungen für gebrauchte Betonschwellen, wie bereits beim Ziel „Wiedereinbau gebrauchter Betonschwellen“ beschrieben, großen Einfluss auf die Gleisstabilität haben, gelten bei der ÖBB-Infrastruktur AG hohe Qualitätsanforderungen für den Wiedereinbau. Für jene Schwellen, die diese Anforderungen nicht mehr erfüllen, soll auf diesem Wege eine gesteigerte Nutzung erzielt werden. Geplant Methodik Für die Zieldefinition wurden die internen Fachexpert:innen und Stakeholder:innen einbezogen, um einen in der Praxis umsetzbaren Pfad festzulegen. Die Zielsetzung trägt zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei. Dabei wird im größeren Kontext auch das SDG 12 der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Maßnahme Kooperations- vereinbarungen Um einen gesteigerten Verkauf der nicht mehr als Bahnschwellen wiederverwendbaren Betonschwellen zu ermöglichen, wird die Schaffung langfristiger Kooperationen für eine weiterführende Verwendung angestrebt. Die Maßnahme soll bis 2026 evaluiert und angelaufen sein, um eine Zielerreichung zu ermöglichen. Der Betrachtungsrahmen umfasst vor allem die nachgelagerte Wertschöpfungskette. Geplant Nutzung des INFRA.Fundus Die Nutzung der ÖBB-internen Plattform INFRA.Fundus, auf der gebrauchte Gegenstände verkauft werden, um eine verlängerte Lebensdauer zu fördern, soll evaluiert und nach Möglichkeit für Bahnschwellen gefördert und ausgebaut werden. Die Maßnahme soll bis 2026 gesetzt sein. Der Betrachtungsumfang liegt innerhalb des eigenen Unternehmens. In Umsetzung

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