Nachhaltigkeitsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG

Nachhaltigkeitsbericht NB 63 ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 92 Der ÖBB Infrastruktur-Konzern muss aufgrund eisenbahnrechtlicher Verpflichtungen zum sicheren Bahnbetrieb die Gleisanlagen möglichst frei von Vegetation halten. Um negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, wird mittels Grünerkennung nur der tatsächliche Pflanzenbewuchs behandelt und es wird an nichtchemischen Verfahren zur Vegetationskontrolle geforscht. Relevante Kennzahlen in diesem Zusammenhang werden im Folgenden aufgeführt: Kennzahlen im Hinblick auf chemische Vegetationskontrolle *) in km² 2024 2023 Veränderung Veränderung in % Menge an eingesetzten Wirkstoffen pro Jahr in kg 1.288 1.497 -209 -14 % Auf Vegetation kontrollierte Gleiskilometer 8.020 8.671 -651 -8 % Auf Vegetation kontrollierte Flächen in ha 5.496 5.877 -381 -6 % Behandelter Anteil der kontrollierten Flächen 30 % 31 % - -1 % *) Unternehmensspezifische Angaben in Zusammenhang mit Auswirkung E4-A-2. E5 Kreislaufwirtschaft E5 Übersicht Im Folgenden befindet sich eine Übersicht der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen: Unterthema Nr. Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen 1) 2) Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance Zeithorizont Angaben zur Wertschöpfungskette bei Auswirkungen Ressourcen- zuflüsse, einschließ- lich Ressourcen- nutzung E5-A-1 Wesentliche Entnahmen von endlichen Ressourcen treten aufgrund der Ressourcenintensität des Bausektors sowohl in der Instandhaltung als auch bei Neubauvorhaben entlang der Wertschöpfungskette auf Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Vorgelagerte Wertschöpfungskette E5-F-1 Beachtung von Kreislaufwirtschaftsaspekten sowie Nutzung von Sekundärrohstoffquellen wirken sich positiv auf Zahlungsströme aus Chance Mittelfristig Abfälle E5-A-2 Entstehung von Abfällen durch Bautätigkeiten bedürfen einer weiteren Behandlung (Verwertungsverfahren), um Ressourcen wieder benutzbar zu machen und können Materialverlust bedingen Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit – Nachgelagerte Wertschöpfungskette 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen. 2) Aufgrund der Erstanwendung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS gibt es keine Änderungen zum vorangegangenen Berichtszeitraum. IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Das Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zuge der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wird unter ESRS 2 IRO-1 näher beschrieben. 92

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