Nachhaltigkeitsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG

Nachhaltigkeitsbericht NB 75 ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 104 Ziel: Gesteigerte Reststoffverwertung Neubau und Renovierung Ab 2026 wird bei 50 %, ab 2029 bei 70 % und ab 2035 bei 90 % der Baustellen (Neubau und größere Renovierung bei nicht betriebsnotwendigen Gebäuden) ein EU-Taxonomie-tauglicher Nachweis über den Massenanteil von mindestens 70 % der auf der Baustelle anfallenden nicht gefährlichen Bau- und Abbruchabfälle (ausgenommen 17 05 04) für die Wiederverwendung, das Recycling und eine sonstige stoffliche Verwertung, einschließlich Auffüllarbeiten, bei denen Abfälle als Ersatz für andere Materialien zum Einsatz kommen, vorbereitet. Status Zielumfang Der Zielumfang umfasst alle zentral durch den ÖBB Infrastruktur-Konzern gesteuerten Neubau- und Renovierungsprojekte im Bereich der nicht betriebsnotwendigen Gebäude. Geplant Methodik Für die Zieldefinition wurden die internen Fachexpert:innen und Stakeholder:innen einbezogen, sowie die extern durch die EU-Taxonomie sowie das Abfallwirtschaftsgesetz 42 festgelegten Zielsetzungen einbezogen. Die Zielsetzung trägt zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei. Dabei werden im größeren Kontext auch die SDGs 11, sowie sekundär auch 12 und 13 der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Wesentliche Änderungen Da es sich bei diesem Ziel um ein neues handelt, liegen keine wesentlichen Änderungen vor. Maßnahme: Vertraglicher Rahmen Schaffung der vertraglichen Möglichkeiten bis 2026, um diese Verwertungsquote auswerten und darstellen zu können. Der Betrachtungsrahmen entspricht dabei jenem der Zielsetzung. In Umsetzung Maßnahme: Mitarbeiter:innen Schulungen Laufende Schulungen der verantwortlichen Mitarbeiter:innen in Nachhaltigkeitsbelangen zur Datenerfassung und den Umgang mit Kreislaufwirtschaftsbelangen im Kontext der Zielsetzung. Der Betrachtungsrahmen erstreckt sich auf die Mitarbeiter:innen der ÖBB- Infrastruktur AG. Laufend Maßnahme: Verbesserung der Nachweisführungen Schaffung der systemtechnischen Möglichkeiten bis 2025, um diese Verwertungsquote auswerten und darstellen zu können. Der Betrachtungsrahmen entspricht dabei der internen Systemlandschaft zur Datenerfassung und Verarbeitung. In Umsetzung Ziel: Rücknahmekonzepte Schließung von Produktkreisläufen durch Förderung von Rücknahmekonzepten in der Beschaffung von Reinigungsmaschinen wo umsetzbar bis Ende 2026. *) Status Zielumfang Im Zuge der Unterhaltsreinigung durch die Mitarbeiter:innen der ÖBB-Operative Services GmbH & Co KG werden die dazu notwendigen Reinigungsmaschinen mit einem Rücknahmekonzept beschafft. Dabei sollen, überall wo zulässig und umsetzbar, die Lieferanten oder Hersteller die Geräte zurücknehmen um diese durch Wartung, Instandhaltung oder getrennte fachgerechte Entsorgung möglichst lange im Kreislauf zu halten. In Umsetzung Methodik Für die Zieldefinition wurden mit den und durch die internen Fachexpert:innen und Stakeholder:innen bestehende Verträge betrachtet um daraus das Potenzial und eine mögliche Zielsetzung abzuleiten. Die Zielsetzung trägt zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei. Es wird das SDG 12 der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Wesentliche Änderungen Da es sich bei diesem Ziel um ein neues handelt, liegen keine wesentlichen Änderungen vor. Maßnahme: Vertraglicher Rahmen Schaffung der vertraglichen Möglichkeiten bis Ende 2025, um die Standardpositionen für die Beschaffung einfach und unkompliziert anwenden zu können. Der Betrachtungsrahmen entspricht dabei jenem der Zielsetzung. In Umsetzung *) Zielsetzung ohne wesentliche Auswirkung, Risiko oder Chance gemäß doppelter Wesentlichkeitsanalyse aber mit Beitrag zu E5-K-1.1. 42 https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/abfall/recht/awg.html. 4

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