Nachhaltigkeitsbericht 2024 – ÖBB-Infrastruktur AG
ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft NB 74 ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft Konzernlagebericht | Konzernabschluss 103 Ziel: Wiedereinbau altbrauchbare Schienen Erhöhung des Anteils beim Wiedereinbau von altbrauchbaren Schienen in zulässigen Gleisrängen bis 2030 Status Zielumfang Altbrauchbare Schienen, welche aus dem Bestandsnetz ausgebaut werden, werden nach erfolgter Prüfung und auf Basis ihrer technischen Eignung einer Wiederverwendung im Gleisnetz des ÖBB Infrastruktur-Konzerns zugeführt. Dabei finden sie vor allem in weniger und langsamer befahrenen Gleisrängen Anwendung, da hier die Beanspruchungen geringer sind. Geplant Methodik Für die Zieldefinition wurden die internen Fachexpert:innen und Stakeholder:innen einbezogen, um einen in der Praxis umsetzbaren Pfad festzulegen. Die Zielsetzung trägt zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei. Dabei wird im größeren Kontext auch der SDG 12 der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Wesentliche Änderungen Da es sich bei diesem Ziel um ein neues handelt, liegen keine wesentlichen Änderungen vor. Maßnahme: Anpassung interner Vorgaben Damit ein gesteigerter Wiedereinbau möglich ist sind die internen Vorgaben zur Wiederverwendung von altbrauchbaren Schienen anzupassen und zu überarbeiten damit eine Rückführung und ein Wiedereinbau gefördert wird. Damit das Ziel erreicht werden kann soll diese grundlegende Maßnahme bis 2025 umgesetzt werden. Der Betrachtungsrahmen umfängt dabei die ÖBB-Infrastruktur AG internen Prozesse und Arbeitsabläufe. In Umsetzung Maßnahme: Mitarbeiter:innen Sensibilisierung Um die Umsetzung der Anpassungen aus Vorgaben zur Wiederverwendung in der operativen Projektgestaltung sicherzustellen, werden die Mitarbeiter:innen vermehrt im Zuge von Schulungen auf die Nutzung der gebrauchten und für die Anwendung zulässigen Schienen hinzuweisen. Diese Maßnahme soll nach der Umsetzung der vorhergehenden Maßnahme zur Ausweitung der Umsetzung ab 2026 angestrebt werden. Diese Maßnahme betrifft alle internen Mitarbeiter:innen des eigenen Unternehmens. Geplant Ziel: Betonschwellenverkauf Steigerung des Anteils an weiterverwendeten Betonschwellen durch Verkäufe bis 2030 Status Zielumfang Da die Anwendungsvoraussetzungen für gebrauchte Betonchwellen wie bereits beim Ziel „Wiedereinbau gebrauchter Betonschwellen“ beschrieben, großen Einfluss auf die Gleisstabilität haben, gelten bei der ÖBB Infrastruktur AG hohe Qualitätsanforderungen für den Wiedereinbau. Für jene Schwellen, die diese Anforderungen nicht mehr erfüllen, soll auf diesem Wege eine gesteigerte Nutzung erzielt werden. Geplant Methodik Für die Zieldefinition wurden die internen Fachexpert:innen und Stakeholder:innen einbezogen, um einen in der Praxis umsetzbaren Pfad festzulegen. Die Zielsetzung trägt zur Umsetzung der nationalen und internationalen Bestrebungen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei. Dabei wird im größeren Kontext auch der SDG 12 der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Wesentliche Änderungen Da es sich bei diesem Ziel um ein neues handelt, liegen keine wesentlichen Änderungen vor. Maßnahme: Kooperations- vereinbarungen Um einen gesteigerten Verkauf der nicht mehr als Bahnschwellen wiederverwendbaren Betonschwellen zu ermöglichen, wird versucht langfristige Kooperationen für eine weiterführende Verwendung zu schaffen. Die Maßnahme soll bis 2026 evaluiert und angelaufen sein, um eine Zielerreichung zu ermöglichen. Der Betrachtungsrahmen umfasst vor allem die nachgelagerte Wertschöpfungskette. Geplant Maßnahme: Nutzung des INFRA.Fundus Die Nutzung der ÖBB-internen Plattform INFRA.Fundus, auf der gebrauchte Gegenstände verkauft werden, um eine verlängerte Lebensdauer zu fördern, soll evaluiert und nach Möglichkeit für Bahnschwellen gefördert und ausgebaut werden. Die Maßnahme soll bis 2025 gesetzt sein. Der Betrachtungsumfang liegt innerhalb des eigenen Unternehmens. In Umsetzung 103
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