ÖBB Geschäftsbericht 2022

86 Konzernlagebericht Passiva Per 31.12.2022 weist der ÖBB-Konzern eine Eigenkapitalquote von 9,3% (Vj: 9,1%) aus. Auf der Passivseite ist der Anstieg der Bilanzsumme vorwiegend auf die gestiegenen Finanzschulden zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten des ÖBB-Konzerns beliefen sich per 31.12.2022 auf rd. 33.292,4 Mio. EUR (Vj: rd. 31.289,9 Mio. EUR). Die Fremdfinanzierung des ÖBB-Konzerns erfolgte bis 2015 unter anderem über eigene Anleiheemissionen am Kapitalmarkt. Diese Anleihen werden von der ÖBB-Infrastruktur AG in Höhe von rd. 8.883,3 Mio. EUR (Vj: rd. 10.377,5 Mio. EUR) bilanziert. Der ÖBB-Konzern nimmt seit dem Jahr 2017 die notwendige Finanzierung vor allem über Darlehen der Republik Österreich auf. Diese werden durch die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) abgewickelt anstatt über eigene Anleiheemissionen am Kapitalmarkt. Der ÖBB-Konzern AG zählt gemäß EURstat-Kriterien zum Sektor Staat. Alle bestehenden Anleihen der ÖBB-Infrastruktur AG und deren Garantien durch die Republik Österreich bleiben von dieser Erweiterung der Finanzierungsinstrumente der ÖBB-Infrastruktur AG unberührt. Unter den Finanzverbindlichkeiten des ÖBB-Konzerns werden alle Verbindlichkeiten aus Anleihen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Eurofima Europäische Gesellschaft für die Finanzierung von Eisenbahnmaterial AG summiert. In Summe stiegen die Finanzverbindlichkeiten im Berichtsjahr um 7% oder rd. 2.068,8 Mio. EUR auf rd. 30.326,5 Mio. EUR (Vj: rd. 28.257,7 Mio. EUR) an. 2.528,7 2.644,8 2.767,7 3.243,6 3.524,2 31.12.2018 31.12.2019 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2022 Entwicklung des Eigenkapitals in Mio. EUR | LB27

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