ÖBB Geschäftsbericht 2023

Konzernlagebericht 176 Gefährdungsanalyse | Identifikation von Risiken wie z. B. Korruption, wirtschaftskriminelle Handlungen, Wettbewerbs- und Kartellrechtsverstöße oder auch Interessenkonflikte. Beratungen | Laufende Beratung des Managements und der Mitarbeiter:innen zu compliancerelevanten Themen. MENSCHENRECHTE Menschenrechte in der Rail Cargo Group | Risikoanalysen und Maßnahmensetzung für Gesellschaften außerhalb des EU Raums. Menschenrechtsschulung über EcoVadis | Speziell die Nachhaltigkeitsansprechpartner:innen und Lead-Buyer der Gesellschaften hatten 2023 die Möglichkeit Schulungen zu Menschenrechtsthemen wie beispielsweise „Modern Slavery“ über die Plattform EcoVadis zu absolvieren. G.13. Soziale Verantwortung Managementansatz Die ÖBB sind überzeugt, dass sich Erfolg nicht ausschließlich wirtschaftlich messen lässt und Unternehmen als Teil einer Gesellschaft für deren Entwicklung auch eine soziale Verantwortung tragen müssen. Mit ihrer integrierten Nachhaltigkeitsstrategie bekennen sich die ÖBB zu dieser sozialen Verpflichtung und stehen für ein ethisches und verantwortungsvolles Miteinander. Mit ihrem Engagement wollen die ÖBB Menschen, Umwelt und die Wirtschaft regional stärken, um zusammen mit vertrauensvollen Partner:innen einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Die ÖBB nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung mit den unterschiedlichsten Projekten – intern und extern – wahr und helfen mit ihren Mitarbeiter:innen gezielt dort, wo sie gebraucht werden. Das Engagement reicht von der Unterstützung von Vereinen und Personengruppen über Spendensammelaktionen bis zur Investition von Mitarbeiter:innenressourcen für wohltätige Zwecke. Neben eigenen Projekten unterstützten die ÖBB kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Initiativen und Aktivitäten durch Spenden. Zielsetzungen – Die ÖBB stehen für ein ethisches und verantwortungsvolles Miteinander aller Menschen sowie für einen umsichtigen Umgang mit ihren Partner:innen. – Die ÖBB wollen auch künftig die Unterstützung von sozialen Projekten forcieren. – Mit gezielten Kooperationen und Partnerschaften wollen die ÖBB einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten und bei ihren Mitarbeiter:innen ein Bewusstsein für soziale Verantwortung schaffen. tŝĐŚƚŝŐĞ <ĞŶŶnjĂŚůĞŶ ĂƵĨ ĞŝŶĞŶ ůŝĐŬ ϮϬϮϯ ϮϬϮϮ sŽŶ ĚĞŶ P ŐĞƐĂŵŵĞůƚĞ ^ƉĞŶĚĞŶ Ĩƺƌ >ŝĐŚƚ ŝŶƐ ƵŶŬĞů ŝŶ dƐĚ͘ hZ ϳϬ͘ϴϰϬ ϲϬ͘ϭϱϬ Highlights 2023 Akute und dauerhafte Hilfe in Notlagen Der Waisen- und Unterstützungsverein des ÖBB-Konzerns (WUV) wurde am 17. April 1919 gegründet und wirkt in ganz Österreich als gemeinnütziger Verein. Der WUV unterstützt in erster Linie Halb- und Vollwaisen von ÖBB Mitarbeiter:innen. Darüber hinaus hilft der WUV auch finanziell bei unverschuldeten akuten Notfällen und unterstützt Großfamilien mit geringem Einkommen, etwa durch einen Weihnachtszuschuss. Außerdem werden mehrmals im Jahr Veranstaltungen und Ferienlager für und mit den Kindern der betroffenen Familien organisiert. Über die Gewährung und das Ausmaß der Unterstützung entscheidet der Vorstand des WUV im Rahmen monatlicher Sitzungen. WUV-Mitglieder sind aktive und im Ruhestand befindliche ÖBB Mitarbeiter:innen. Der Verein finanziert sich einerseits aus den Mitgliedsbeiträgen der ca. 49.000 Mitglieder (Mindestbeitrag 50 Cent pro Monat) und andererseits durch Spendenaktionen wie im Jahr 2023 z. B. durch das Charity-Oktoberfest der Trainees4mobility, der Spende für die Teilnahme an der Mitarbeiter:innenbefragung (MAB) und dem BCC Büromöbelverkauf. | LB131

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