ÖBB Geschäftsbericht 2023

231 Konzern- abschluss Zusammensetzung und Veränderung des Konsolidierungskreises Der Konsolidierungskreis umfasst neben der ÖBB-Holding AG 64 (Vj: 65) weitere vollkonsolidierte sowie zehn (Vj: zehn) assoziierte Unternehmen und ein (Vj: ein) Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden, somit insgesamt 76 (Vj: 77) Unternehmen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in Erläuterung 34 angeführt. Der Konsolidierungskreis ist so abgegrenzt, dass der Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des ÖBB-Konzerns vermittelt. Bei den nicht in per Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen handelt es sich um Unternehmen mit geringem Geschäftsvolumen, wobei der Umsatz, die Vermögenswerte und die Schulden insgesamt und jeweils unter 1% der Konzernwerte liegen. Änderung des Konsolidierungskreises in den Jahren 2022 und 2023 Der Konsolidierungskreis hat sich wie folgt entwickelt: Konsolidierungskreis Voll- konsolidierung Erfassung nach der Equity-Methode Gesamt Stand 01.01.2022 davon ausländische Gesellschaften 35 6 41 Zugang 0 1 1 davon ausländische Gesellschaften 0 1 1 Abgang -1 -1 -2 Stand 31.12.2022 66 11 77 davon ausländische Gesellschaften 35 7 42 Abgang (aufgrund konzerninterner Verschmelzung) -1 0 -1 davon ausländische Gesellschaften -1 0 -1 Stand 31.12.2023 65 11 76 davon ausländische Gesellschaften 34 7 41 Per 01.07.2023 wurde das verbundene vollkonsolidierte Unternehmen Rail Cargo Terminal – S. Stino S.r.l. (San Stino, Italien) rückwirkend per 01.01.2023 auf die verbundene vollkonsolidierte Rail Cargo Terminal – Desio S.r.l. (Desio, Italien) verschmolzen und anschließend in Rail Cargo Logistics – Terminals Italy s.r.l (Desio, Italien) umfirmiert. Im Vorjahr wurden die Anteile der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (Wien) veräußert, womit dieses Unternehmen nicht mehr als verbundenes vollkonsolidiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen wird. Das Unternehmen Breitspur Planungsgesellschaft mbH in Liqu. (Wien) wurde 2023 aus dem Firmenbuch gelöscht und befand sich seit Dezember 2022 in Liquidation, womit kein maßgeblicher Einfluss auf dieses Unternehmen mehr vorlag und das Unternehmen per 31.12.2022 nicht mehr nach der Equity-Methode erfasst wurde. Per 01.12.2023 wurde das Unternehmen liquidiert. Zudem wurde die RAILTOUR (SUISSE) SA (Zollikofen, Schweiz) per 31.12.2022 erstmals unter Anwendung der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Aus der Erstkonsolidierung dieses Unternehmens ergab sich im Jahr 2022 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von rd. 4,4 Mio. EUR, der sich aus stillen Reserven in Höhe von rd. 1,8 Mio. EUR und einem Firmenwert in Höhe von rd. 2,6 Mio. EUR zusammensetzte. Die Darstellung der Firmenwerte ist aus dem Anlagenspiegel in Erläuterung 15 ersichtlich. Die Effekte aus den Entkonsolidierungen von Tochterunternehmen und von Anteilen an Tochterunternehmen sind im sonstigen betrieblichen Ertrag, im sonstigen betrieblichen Aufwand sowie im Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen ertragswirksam erfasst. Eine Gesamtübersicht über alle Konzernunternehmen wird in Erläuterung 34 gemacht. 3. Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundlagen der Erstellung des Abschlusses Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Prinzips der fortgeführten Anschaffungskosten. Hiervon ausgenommen sind derivative Finanzinstrumente und Eigenkapitalinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sowie Personalrückstellungen, die nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bilanziert sind.

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