ÖBB Geschäftsbericht 2023

Konzernabschluss 258 12. Sonstiges Finanzergebnis Das sonstige Finanzergebnis des ÖBB-Konzerns setzt sich wie folgt zusammen: 2023 2022 Sonstiges Finanzergebnis in Mio. EUR in Mio. EUR Sonstige Finanzerträge 12,9 17,2 davon aus Bewertungs- und Kursdifferenzen 7,7 16,3 davon aus der Bewertung von Derivaten 4,9 0,5 davon Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu finanziellen Vermögenswerten 0,0 0,2 davon Erträge aus Beteiligungen 0,2 0,2 Sonstige Finanzaufwendungen -6,0 -75,5 davon aus Bewertungs- und Kursdifferenzen -4,0 -28,5 davon aus der Bewertung von Derivaten 0,0 -44,5 Gesamt 6,9 -58,2 Die sonstigen Finanzerträge betreffen neben Kursdifferenzen insbesondere Bewertungsgewinne aus Derivaten sowie Erträge aus der Bewertung von nicht in einer Hedge-Beziehung stehenden Stromderivaten. Die sonstigen Finanzaufwendungen resultieren aus Kursdifferenzen, sowie im Vorjahr insbesondere aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten. 13. Ertragsteuern Der Posten Ertragsteuern setzt sich wie folgt zusammen: 2023 2022 in Mio. EUR in Mio. EUR Laufende Steuern vom Einkommen -11,7 -11,4 Latenter Steueraufwand/-ertrag -75,4 13,0 davon aus Steuersatzanpassungen 3,0 -19,7 Ertragsteuern -87,1 1,6 Die Steuern werden mit 24% des geschätzten steuerpflichtigen Gewinns für das Geschäftsjahr berechnet. Im Jänner 2022 wurde in Österreich die stufenweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 25% auf 23% beschlossen. Ab 01.01.2023 gilt für das Kalenderjahr 2023 ein Körperschaftsteuersatz von 24% und ab 01.01.2024 beträgt dieser 23%. Für das Kalenderjahr 2023 wurde für die Berechnung der latenten Steueransprüche und der latenten Steuerschulden der ab 01.01.2024 geltende zukünftige Steuersatz von 23% für die Bewertung der bilanzierten latenten Steueransprüche und latenten Steuerschulden herangezogen. Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung wurden in einigen Jurisdiktionen (Österreich, Bulgarien, Tschechien, Deutschland, Kroatien, Ungarn, Italien, Rumänien, Slowenien, Slowakei), in denen der ÖBB-Konzern derzeitig tätig ist, bereits in lokales Recht umgesetzt und sind für Geschäftsjahre beginnend ab dem 31.12.2023 anwendbar. Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt: 2023 2022 in Mio. EUR in Mio. EUR Bilanzansätze 01.01. 197,2 204,7 Veränderung latenter Steuer erfolgswirksam -75,4 13,0 im sonstigen Konzernergebnis 100,0 -20,5 Bilanzansätze 31.12. 221,8 197,2 davon latente Steueransprüche 226,2 202,2 davon latente Steuerschulden -4,4 -5,0

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