ÖBB Geschäftsbericht 2023

261 Konzern- abschluss Steuerliche Verlustvorträge in Höhe von rd. 4.588,8 Mio. EUR (Vj: rd. 4.884,1 Mio. EUR) stammen aus österreichischen Gesellschaften und sind nach derzeitigen Gesetzen unbegrenzt vortragsfähig. Die jährliche Verrechnung mit Verlustvorträgen ist in Österreich mit 75% des jeweiligen steuerlichen Ergebnisses begrenzt, allerdings resultieren rd. 2.574,2 Mio. EUR (Vj: rd. 2.911,4 Mio. EUR) aus den Vorgruppenverlusten und sind daher zur Gänze gegen in künftigen Perioden erzielte steuerliche Ergebnisse verrechenbar. Verlustvorträge von ausländischen Gesellschaften bestehen in Höhe von rd. 153,4 Mio. EUR (Vj: rd. 64,0 Mio. EUR). Die ungarische Gesellschaft Rail Cargo Hungaria Zrt berichtet einen unbegrenzt vortragsfähigen Verlustvortrag von rd. 148,4 Mio. EUR, auf den sie keine aktiven latenten Steuern angesetzt hat. Ebenso setzte die tschechische Gesellschaft Rail Cargo Operator – ČSKD s.r.o. keine aktiven latenten Steuern auf ihren Verlustvortrag in Höhe von rd. 0,3 Mio. EUR an. Die italienische Gesellschaft Rail Cargo Logistics – Terminals Italy s.r.l berichtet einen Verlustvortrag in Höhe von rd. 0,7 Mio. EUR, auf den keine aktiven latenten Steuern angesetzt wurden. Die italienische Tochtergesellschaft Rail Cargo Carrier – Italy s.r.l. konnte auf ihre unbegrenzt vortragsfähigen Verlustvorträge in Höhe von rd. 1,4 Mio. EUR aktive latente Steuern ansetzen, die Gesellschaft ooo Rail Cargo Logistics – RUS ebenso auf ihre Verlustvorträge in Höhe von rd. 1,0 Mio. EUR, welche voraussichtlich nächstes Jahr genützt werden können. Die tschechische Gesellschaft Rail Cargo Terminal – Praha s.r.o bildet auf ihre Verlustvorträge in Höhe von rd. 1,5 Mio. EUR aktive latente Steuern. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie ihre Verluste im kommenden Jahr vollständig verwerten kann. Betreffend steuerlich noch nicht als Betriebsausgaben geltend gemachter Siebentelabschreibungen auf Beteiligungen gemäß § 12 (3) Körperschaftsteuergesetz bestanden zum 31.12.2023 offene Siebentel in Höhe von rd. 38,5 Mio. EUR (Vj: rd. 49,4 Mio. EUR). Diesbezüglich wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Auf passive temporäre Differenzen aus Anteilen an assoziierten Unternehmen und Tochtergesellschaften in Höhe von rd. 940,6 Mio. EUR (Vj: rd. 1.311,4 Mio. EUR) wurden keine latenten Steuern angesetzt.

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