ÖBB Geschäftsbericht 2023

Verlässlich in die Zukunft 24 M it dem alten Bild vom Eisen- bahner hat das Arbeiten bei den ÖBB heute nichts mehr zu tun. Digitalisierung und technischer Fortschritt haben viele Berufsbilder ver- ändert und Tätigkeiten, die früher nur mit Muskelkraft zu bewältigen waren, können heute per Mausklick erledigt werden. Dazu kommen neue Berufe im Digitalbereich, sogenannte Green Jobs ebenso wie Berufe in der Dienstleistung oder im Tourismus. So unterschiedlich die 135 Berufs- bilder der ÖBB sind, haben sie doch eines gemeinsam: Jeder Job ist sicher und krisenfit. Steigende Fahrgastzahlen und die Verantwortung als größtes Mobili- tätsunternehmen des Landes bringen es mit sich, dass die ÖBB ihren Mitarbei- ter:innenstand stetig ausbauen. Dazu kommt, dass rund ein Fünftel der aktuel- len Belegschaft der ÖBB in den nächsten Jahren in Pension geht. Insgesamt wollen die ÖBB daher bis 2028 rund 17.500 Mitarbeiter:innen neu aufnehmen – also jedes Jahr etwa 3.500, und das in ganz Österreich. Die ÖBB sind Nr. 4 bei den attraktivsten Arbeitgebern Als größtes Klimaschutzunternehmen des Landes bieten die ÖBB auch eine sinnstiftende Tätigkeit. Ein Kriterium, das für junge Menschen und solche, die zu einer nachhaltigen und besseren Zukunft beitragen wollen, immer wichtiger wird. Was die ÖBB als Arbeitgeber ebenfalls auszeichnet, sind vielfältige Aufstiegschancen – auch für Quereins- teiger:innen – und Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln. Das bestätigt die Arbeitgeberstudie 2023, in der sich die ÖBB im Vergleich zu 2021 erneut verbessern konnten und im Attraktivitätsranking auf den vierten Rang von 48 abgefragten Unternehmen vorgerückt sind. Besonders werden die ÖBB aber auch dafür geschätzt, dass sie „Jobs in ganz Österreich anbieten“ und „wichtig für die österreichische Wirt- schaft“ sind. Überdurchschnittlich hoch ist die Attraktivität der ÖBB bei ihren Kund:innen und bei Jüngeren. Auch bei Frauen sind die ÖBB mittlerweile einer der Top-5-Arbeitgeber des Landes. Immer mehr Frauen am Zug Kein Wunder. Denn bei den ÖBB gilt nicht nur der Grundsatz „Gleiche Bezah- lung für gleiche Leistung“, sie schaffen auch attraktive Rahmenbedingungen für Kolleginnen mit speziellen Coaching- und Laufbahnprogrammen sowie vielfältige Angebote, um die Vereinbarkeit von Be- ruf und Familie zu verbessern. Schließlich gibt es bei den ÖBB keinen Job, den eine Frau nicht auch ausüben kann. Und ohne eine Steigerung des Frauenanteils wird der Generationen- wechsel nicht zu schaffen sein. Daher wollen die ÖBB bis 2026 ihren Frauenan- teil auf über 17 Prozent erhöhen. In den Führungsetagen beträgt der Frauenanteil bereits 19 Prozent – auf der Ebene Vor- stand, Geschäftsführung und Aufsichtsrat sogar beachtliche 38,5 Prozent. < Digitalisierung und technischer Fortschritt haben viele Tätigkeiten bei den ÖBB verändert. Wer was kann, geht zu Bus und Bahn MITARBEITER:INNEN. Bei den ÖBB arbeiten mehr als 45.000 Menschen in 135 verschiedenen Berufen – Lehrlinge ebenso wie Facharbeiter:innen und Akademiker:innen – in ganz Österreich und darüber hinaus.

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