ÖBB Geschäftsbericht 2023

279 Konzern- abschluss Die folgende Tabelle zeigt die Komponenten der Jubiläumsgeldaufwendungen der Periode sowie die Entwicklung der Jubiläumsrückstellungen in den beiden Berichtsjahren: 2023 2022 in Mio. EUR in Mio. EUR Barwert der Verpflichtung zum 01.01. 237,3 271,5 Dienstzeitaufwand 11,9 14,3 Zinsaufwand 9,4 2,6 Jubiläumsgeldzahlungen -21,9 -18,6 Versicherungsmathematische Verluste (+) / Gewinne (-) 14,2 -39,9 Erfahrungsbedingte Anpassungen 11,4 7,4 Barwert der Verpflichtung zum 31.12. 262,3 237,3 Die mittlere Restlaufzeit (Duration) beträgt 8,6 (Vj: 8,1) Jahre. Eine Änderung der versicherungsmathematischen Parameter würde sich wie folgt auswirken: Sensitivitätsanalyse der Rückstellung für Veränderung der Annahme Erhöhung des Parameters/ Veränderung DBO Reduktion des Parameters/ Veränderung DBO Jubiläumsgelder in %-Punkten 2023 in Mio. EUR 2022 in Mio. EUR 2023 in Mio. EUR 2022 in Mio. EUR Zinssatz +/- 0,2 -4,5 -4,3 4,3 3,1 Bezugserhöhung +/- 0,2 4,2 3,0 -4,4 -4,3 Pensionen Unter den Rückstellungen für Pensionen sind nur einzelvertragliche Pensionszusagen bilanziert. Beitragsorientierte Versorgungssysteme In Österreich werden Pensionsleistungen für Angestellte grundsätzlich durch die Sozialversicherungsträger sowie für Bahnbedienstete durch die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) und aufgrund von § 52 Bundesbahngesetz vom Bund erbracht. Der ÖBB-Konzern ist gesetzlich verpflichtet, Beiträge für Pensionen und Gesundheitsvorsorge für aktive Mitarbeiter:innen mit Definitivstellung an die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau zu leisten. Zusätzlich bietet der ÖBB-Konzern allen Bediensteten des ÖBB-Konzerns in Österreich einen beitragsorientierten Versorgungsplan an. Die Beiträge des ÖBB-Konzerns berechnen sich als Prozentsatz des Entgelts und dürfen 1,2% nicht übersteigen. Die Aufwendungen dieses Plans beliefen sich im Berichtsjahr auf rd. 24,3 Mio. EUR (Vj: rd. 20,8 Mio. EUR). Leistungsorientiertes Versorgungssystem Für ein ehemaliges Vorstandsmitglied besteht ein leistungsorientierter Pensionsplan (Auszahlungen ab dem 60. Lebensjahr), für den der ÖBB-Konzern seit 2010 Zahlungen leistet. Der Plan, der über keine Kapitaldeckung verfügt, sieht Pensionszahlungen vor, die einen von den Beschäftigungsjahren abhängigen Prozentsatz des Gehalts betragen. Die Pension beläuft sich auf höchstens 13,2% des Letztbezugs. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Annahme eines Abzinsungsfaktors von 3,50% (Vj: 4,20%) und eines Pensionsantrittsalters von 60 Jahren.

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