ÖBB Geschäftsbericht 2023
Konzernlagebericht 70 Der Teilkonzern Rail Cargo Austria verzeichnete im Berichtsjahr einen Rückgang des EBIT auf rd. -10,9 Mio. EUR (Vj: rd. 34,5 Mio. EUR). Dies entspricht einer Verschlechterung um rd. 45,4 Mio. EUR. Bei einem Rückgang der Gesamterträge auf rd. 1.963,1 Mio. EUR (Vj: rd. 1.998,8 Mio. EUR) errechnet sich eine EBIT-Marge von -0,6% nach 1,7% im Vorjahr. Das Finanzergebnis verzeichnete einen Anstieg von rd. -27,2 Mio. EUR des Vorjahres auf rd. 23,9 Mio. EUR. Damit einhergehend wird für 2023 ein EBT in Höhe von rd. 13,0 Mio. EUR (Vj: rd. 7,3 Mio. EUR) ausgewiesen. Die Gesamtkapitalrentabilität betrug -0,7% (Vj: 2,2%) und das EBITDA rd. 123,8 Mio. EUR (Vj: rd. 188,1 Mio. EUR). Die Gesamtaufwendungen des Teilkonzerns Rail Cargo Austria waren mit rd. 1.974,0 Mio. EUR geringfügig höher als im Vorjahr (Vj: rd. 1.964,3 Mio. EUR). Die größte Aufwandskategorie bilden die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Diese sind im Berichtsjahr um 1% auf rd. 1.324,5 Mio. EUR (Vj: rd. 1.316,5 Mio. EUR) gestiegen. In diesem Posten enthalten sind Aufwendungen für Transportleistungen, für Infrastrukturbenützung inkl. Gemeinschaftsdienst und Personalanmietung sowie Mieten für Schienen- und Straßenfahrzeuge sowie sonstige Leistungen. Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr auf rd. 286,6 Mio. EUR (Vj: rd. 264,5 Mio. EUR), und der durchschnittliche Personalaufwand pro Mitarbeiter:in von rd. 45 TEUR des Vorjahres auf rd. 49 TEUR. Der Anteil des Personalaufwands an den Gesamterträgen betrug 15% (Vj: 13%). Die Summe der Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen entspricht wie im Vorjahr 71% Gesamterträge. Ertragslage des Teilkonzerns ÖBB-Infrastruktur Überblick 2023 2022 Veränderung Veränderung in % Umsatzerlöse in Mio. EUR 1.249,5 984,4 265,1 27% Gesamterträge in Mio. EUR 3.791,6 3.478,3 313,3 9% Gesamtaufwand in Mio. EUR -3.358,3 -3.081,6 -276,7 -9% EBIT in Mio. EUR 433,3 396,7 36,6 9% EBIT-Marge in % 11,4% 11,4% 0,0% 0% EBITDA in Mio. EUR 1.354,0 1.278,4 75,6 6% Finanzergebnis in Mio. EUR -425,6 -412,4 -13,2 -3% EBT in Mio. EUR 7,7 -15,7 23,4 >100% Eigenkapitalrentabilität in % 0,6% -0,9% 1,5% >100% Die Gesamterträge des Teilkonzerns ÖBB-Infrastruktur beliefen sich im Berichtsjahr auf rd. 3.791,6 Mio. EUR (Vj: rd. 3.478,3 Mio. EUR), wovon rd. 902,5 Mio. EUR (Vj: rd. 650,8 Mio. EUR) auf Gesellschaften anderer Teilkonzerne des ÖBB-Konzerns entfielen. Daraus ergibt sich ein leichter Anstieg der Gesamterträge um rd. 313,3 Mio. EUR gegenüber dem Jahr 2022. Je Mitarbeiter:in bedeutet das bei durchschnittlich 18.375 Mitarbeiter:innen (Vj: 18.299 Mitarbeiter:innen) einen Ertrag von rd. 206 TEUR (Vj: rd. 190 TEUR). Der Teilkonzern ÖBB-Infrastruktur erzielte 2023 ein EBIT von rd. 433,3 Mio. EUR (Vj: rd. 396,7 Mio. EUR) mit einer dem Vorjahr entsprechenden EBIT-Marge von 11,4%. Der Teilkonzern ÖBB-Infrastruktur erzielte im Berichtsjahr ein negatives Finanzergebnis von rd. 425,6 Mio. EUR (Vj: rd. 412,4 Mio. EUR). Das EBT 2023 betrug rd. 7,7 Mio. EUR (Vj: rd. -15,7 Mio. EUR). Die Gesamtaufwendungen des Teilkonzerns verzeichneten 2023 einen Anstieg um 9% auf rd. 3.358,3 Mio. EUR (Vj: rd. 3.081,6 Mio. EUR). Den größten Aufwandsposten bildet 2023 der Personalaufwand, der um 9% auf rd. 1.403,8 Mio. EUR (Vj: rd. 1.282,6 Mio. EUR) anstieg. Der durchschnittliche Personalaufwand pro Mitarbeiter:in betrug rd. 76 TEUR (Vj: rd. 70 TEUR). Daraus errechnet sich wie im Vorjahr ein Anteil von 37% der Personalaufwendungen an den Gesamterträgen des Teilkonzerns. Den zweitgrößten Aufwandsposten bilden aufgrund der operativen Zuständigkeit des Teilkonzerns die Abschreibungen. Aufgrund der verstärkten Investitionstätigkeit in den Vorjahren verzeichnete diese Position im Berichtsjahr einen Anstieg von 4% auf rd. 920,7 Mio. EUR (Vj: rd. 881,7 Mio. EUR). Auf Materialaufwendungen und Aufwendungen für bezogene Leistungen entfielen 17% (Vj: 16%) der Gesamterträge. | LB25
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