Nachhaltigkeitsbericht 2021

43 Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse der Nutzer:innen sowie die Zusammenarbeit mit Start-ups. Die ÖBB wollen erfolgreiche Innovationsprojekte noch stärker nach außen kommu- nizieren und das Netzwerk „Community creates Mobility“ weiter institutionalisieren und ausbauen. Highlights 2021 Assetinnovationen. Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, beteiligt sich die ÖBB an zahlreichen nationalen und internationalen F&E- Programmen und -Projekten. Im Jahr 2021 wurden in Überein- stimmung mit der ÖBB Technologiestra- tegie Projekte in unterschiedlichen Berei- chen weiterverfolgt oder neu gestaltet. Im Maßnahmenkapitel sind einige dieser Projekte beispielhaft dargestellt. Seit dem Jahr 2020 ist die ÖBB aktiv und federführend am „European DAC Delivery Programme“ (EDDP) beteiligt. Innerhalb der ÖBB wird das Programm im engen Zusammenspiel mehrerer Konzerngesellschaften umgesetzt. Ein weiteres Themenfeld ist das konzern- weite Projekt „Towards Automated Railway Operation (TARO)“, das eng mit weiteren, nationalen und internationalen F&E-Aktivitäten verzahnt ist. Ausblick Seit Dezember 2021 ist die ÖBB Grün- dungsmitglied von „Europe´s Rail Joint Undertaking“, dem Nachfolgeprogramm von „Shift2Rail“. Mit einem Gesamtbud- get von rund 1,2 Milliarden Euro, davon rund 600 Millionen Euro Förderanteil der Europäischen Union, ist „Europe´s Rail Joint Undertaking“ das weltweit größte F&E-Programm für den Eisenbahnsek- tor. Im Rahmen dieses mehrjähri- gen europäischen Programms, dessen Inhalte die ÖBB in der Vorbe- reitung maßgeb- lich mitgestaltet haben, sollen in den kommenden Jahren zahlreiche großvolumige F&E-Projekte um- gesetzt werden. Ziel des Programms ist es, einen positi- ven Mehrwert für das gesamte europäi- sche Bahnsystem zu liefern. Dazu zählen beispielsweise Projekte im Bereich der digitalen automatischen Kupplung, der Regionalbahn sowie dem automatisier- ten Bahnbetrieb. Der Start der einzelnen Projekte ist ab der zweiten Jahreshälfte 2022 vorgesehen. Highlights 2021 Serviceinnovationen. Im Inno- vationsjahr 2021 brachten ÖBB Mitarbeiter:innen 1.445 Ideen in der Ideenwerkstatt ein. Zum Thema „Nach- haltige Mobilität der Zukunft“ fanden zahlreiche Onlineevents wie etwa das Drei-Länder-Camp mit den Nachbarbah- nen DB und SBB sowie Netzwerktreffen von „Community creates Mobility“ statt. Darüber hinaus identifizierte das Open- Innovation-Team zahlreiche Innovations- optionen und unterstützte Fachbereiche punktuell oder über das gesamte Jahr im konzernweiten Innovationsprogramm. Ausblick Das Open-Innovation-Team passt seine Formate laufend an die Bedürfnisse der Nutzer:innen an. 2022 wird die Ideen- werkstatt weiterentwickelt, um ÖBB Kolleg:innen in der Umsetzung ihrer Ide- en zu fördern. Für interne und externe Innovator:innen soll mit Ende des Jahres eine neue Räumlichkeit zum Austausch entstehen. Im Innovationsprogramm werden Geschäftsmodellinnovationen forciert. Thematisch stehen Neuerungen im Sinne des integrierten Mobilitäts- und Logistikdienstleisters im Fokus. < Europäische Kooperationen Das konzernweite Projekt „TARO“ (Towards Automated Railway Operation) konnte im Jahr 2021 erste Ergebnisse liefern. Die Inhalte des Projektes sind auch in andere nationale und internatio- nale Projekte mit ÖBB Beteiligung, wie beispielsweise dem „Euro- pean DAC Delivery Programme“ (EDDP) sowie „Rail4Future“, eingebettet und bilden eine inhalt- liche Grundlage für die Beteiligung der ÖBB an „Europe´s Rail Joint Undertaking“. Maßnahmen. Innovation & Technologie Innovation & Technologie (weitere Maßnahmen bei leistbarer und zugäng- licher Mobilität) Europe’s Rail Joint Undertaking DAK-Konzernprogramm TARO Rail4Future Greenlight H 2 Tube AM4Rail Raileye 3D DOMINO Kundenzufriedenheit Personenverkehr Attraktivierung Schienengüterverkehr Regionalbahnen Community creates Mobility Drei-Länder-Camp > Details ab Seite 97 lung (DAK) selbsttätig und Entkuppeln teilautomatisiert

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