Nachhaltigkeitsbericht 2021
59 Die ÖBB schaffen für Menschen mit Behinderung ein inklusionsorientiertes Arbeitsumfeld und streben bis 2026 einen Anteil der Mitarbeiter:innen mit Behinderungen von 4 Prozent im Inland an. Highlights 2021 Neu war im Jahr 2021 die Überarbeitung der Ziele der Diversity-Charta. Mit defi- nierten Zielen für Gleichbehandlung im Konzern wurde die Diversity-Charta 2023 konkretisiert und bis 2026 verlängert. Die Ziele bis 2026 beschäftigen sich mit der Anhebung des Frauenanteils und der Frauenförderung (Gleichstellungsplan). Verglichen mit dem Jahr 2020 konnte sowohl der Frauenanteil im gesamten ÖBB-Konzern auf 14,2 Prozent (+0,7 % vgl. VJ), aber auch der Anteil der Frauen in Führungspositionen auf 15,4 Prozent (+1,6 % vgl. VJ) erhöht werden. Dies spiegelt sich auch im Anteil der neu ins Unternehmen aufgenommen Frauen, der Frauenanteil bei externen Aufnahmen (Inland) konnte 2021 auf 24,4 Prozent (+4,4 % vgl. VJ) gesteigert werden. Ein Minus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ergab sich beim Frauenanteil der Lehrlinge mit 19,9 Prozent. GRI 405-1 Um als Arbeitgeber die Hürden für Menschen mit Behinderungen weiter abzubauen, hat die ÖBB seit 2020 eine Charta der Inklusion für Mitarbeiter:innen mit Behinderung ins Leben gerufen. Als inklusiver Mobilitätsdienstleister stehen die ÖBB im regelmäßigen Aus- tausch mit Vertreter:innen von Behin- dertenorganisationen und Politik zum Thema „Barrierefreiheit und barrierefrei- es Reisen“, diskutieren aktuelle Projekte, Bedürfnisse und Lösungsansätze. Um auch weiterhin zu den Vorzeigebahnen Europas zu zählen, haben dazu 2021 wieder vier regionale Stakeholder:innen dialoge stattgefunden. Unter dem Motto „Barrierefreiheit bringt allen was“ setzten die ÖBB anlässlich des Internati- onalen Tags der Gebärdensprache 2021 am Bahnhof Salzburg ein besonderes Zeichen. Gemeinsam mit Vertreter:innen von Behörden und Organisationen wie Blinden- und Sehbehindertenverband, Gehörlosenverband sowie der Stadt Salzburg und Reisenden sollen Barrieren bewusst gemacht und abgebaut werden. Als weiteres Highlight 2021 wurde im November von der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastruktur gesellschaften (CER) und der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) die Ver- einbarung „Frauen im Eisenbahnsektor“ unterzeichnet, bei deren Erstellung die ÖBB eine aktive Rolle einnahmen. Ausblick & Resümee 2022 2021 wurden die gesetzten Ziele analysiert und in einem Gleichstellungsplan verfei- nert. In den nächsten Jahren gilt es, diesen mit entsprechenden Maßnahmen umzu- setzen. Dabei helfen soll zukünftig auch der „Frauen-Karriere-Index“ (FKi). Als Teil des Programms „HR 2025“ wurden 2021 die Zahlen für den FKi erhoben. 2022 folgen die quantitative und qualitative Analyse zum Thema „Frauen und Karriere inklusive Benchmarking“ in der ÖBB. < 14,2 Prozent ist der Frauenanteil bei den Mitarbeiter:innen im ÖBB-Konzern im Jahr 2021. 2020: 13,5% 15,4 Prozent beträgt der Frauenanteil bei den Führungskräften des gesamten ÖBB-Konzerns (In- und Ausland) im Jahr 2021. 2020: 13,8% 19,9 Prozent ist der Frauenanteil bei den Lehrlingen, die im Jahr 2021 im ÖBB-Kon- zern ausgebildet wurden. 2020: 20,2% Maßnahmen. Vielfalt & Chancengleichheit Relaunch RailMap*Vereinbarkeit Beruf & Privat 2021 Netzwerktreffen und Events Diversity Charta 2026 Charta der Inklusion Frauen-Karriere-Index Cross-Mentoring-Programm Digital Leadershipprogramm mit Female Founders Neue Genderguidelines Gesundheitskampagne „Frauen- und Männergesundheit“ Women in Rail Bahnindustrie Award 2021 Förderung des interkulturellen Dialogs Sexuelle Orientierung > Details ab Seite 103 mindestens 20 Prozent angehoben werden
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