railaxed - HERBST 2024
weltweit größte freischwingende mittelalter- liche Glocke, bietet ein spezielles Klangerleb- nis, denn: „Wenn die ‚Gloriosa‘ spricht, haben alle anderen Glocken zu schweigen.“ Bamberg – das fränkische Rom Nicht nur Rom, auch Bamberg wurde auf sieben Hügeln erbaut. Seit 1993 ist die Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe an- erkannt. Auf dem höchsten Hügel der Stadt trotzt die 1109 erstmals erwähnte Altenburg allen Widrigkeiten. Die Flieh- und Trutzburg diente den Bamberger Bischöfen als Wohn- sitz, bis sie 1553 fast vollständig zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Noch heute hängt am Turm ein eiserner Korb, mit dessen Hilfe früher Feuersignale übermittelt wurden. Auf dem Domberg finden sich mit dem Kaiserdom, der Alten Hofhaltung und dem Kloster St. Michael einige der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 1015 gegründet, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, sodass es heute ein barockes Aussehen hat. Im Kaiserdom befindet sich das Grab von Papst Clemens II., das einzige vom Vatikan anerkannte Papstgrab nördlich der Alpen. Christlich geht es weiter: Der älteste erhaltene mittelalterliche Kreuzweg Deutschlands führt mitten durch die Bamberger Altstadt. In ihrer Grundsubstanz ist St. Gangolf die älteste Kirche Bambergs. Sie wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut, etwa um 1400 gotisiert und erhielt später Auf Wasser gebaut wurde in Bamberg das Alte Rathaus. Die Bamberger Nachtwächter führen durch die Stadt. FLANDERN. ENTDECKEN. GENIESSEN. OKTOBER 2024 ab € 301,- • Bahnfahrt im ÖBB Nightjet nach Brüssel und zurück • Sitzplatzreservierung • 1 Nächtigung im 4-Sterne Hotel in Brüssel/Flandern • Frühstück Beispielpreis p.P. im Doppelzimmer, ab/bis Wien, Aufpreis Zimmer zur Alleinbenützung sowie Aufpreis Liege-und Schlafwagen auf Anfrage. © www.visitflanders.com Feinste Kulinarik, Kultur & Genuss eine Barockausstattung. Als „Klein Venedig“ ist eine ehemalige Fischersiedlung in der Inselstadt entlang der Regnitz bekannt. Dicht gedrängte Fachwerk- bauten und winzige Gärten machen die Postkartenidylle perfekt. Da der Bischof ihnen keinen Platz für den Bau eines Rat- hauses zugestehen wollte, rammten die eigensinnigen Bamberger Bürger kurzerhand Pfähle in die Regnitz. Auf der künstlichen Insel errichteten sie das Alte Rathaus, das vor allem für seine Fresken bekannt ist. Aufmerk- same erspähen das aus der Wand ragende Bein eines vorwitzigen Puttos. In der Gärtnerstadt wird seit dem Mittelalter Gemüse angebaut. Bereits damals ex- portierten die Bamberger Steckzwiebeln, Samen und vor allem Süßholz – und noch heute sind die mittelalterlichen Strukturen der Hausgärten sichtbar. • 26 Fotos: Franken Tourismus/Holger Leue (Foto links), Bamberg Tourismus & Kongress Service (Foto rechts), Stiftungsmanagement Stadt Bamberg/Lara Müller (Foto rechte Seite) Auf sieben Hügeln gelegen: Die Bamberger Bergstadt trägt den Beinamen „fränkisches Rom“.
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