railaxed - FRÜHLING 2026
28 Fotos: Köln Tourismus/Jens Korte (1), Köln Tourismus/Seelbach (2, 3), Köln Tourismus/www.badurina.de (4), Köln Tourismus/Jesse von Laufenberg (5), Köln Tourismus/Bilderblitz (6) 1. Rheinauhafen Hafen-Panorama als Mix aus Alt & Neu: vom Wehrturm über das Schokoladenmuseum bis zu den, die Skyline prägenden, Kranhäusern. 2. Museum Ludwig Hier finden sich Kunst der letzten 125 Jahre, 70.000 fotografische Werke, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt und die größte Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA. 3. Odonien Eskapistische Industrial-Landschaft mit buntem Veranstaltungsmix. Highlight: das Roboter-Licht-Kunst-Fest „Robodonien“. 4. Kölner Dom UNESCO-Welterbe, Wahrzeichen und Wallfahrtsstätte: 632 Jahre wurde an der Kathedrale mit eisernem Dachstuhl und 10.000 m2 Fensterfläche gebaut. 5. Altstadt Mittelalterliches Flair mit schmalen Steil- giebelhäusern, verwinkelten Gassen und dem ältesten Rathaus Deutschlands. 6. Streetart Köln gilt als ein Streetart-Hotspot des Landes. Murals und andere Formen der Urban Art finden sich v. a. im Belgischen Viertel, in Ehrenfeld und am Ebertplatz. Best of Köln 1 2 5 6 Auf nach Köln Der ÖBB Nightjet bringt Sie dreimal pro Woche ab Wien, Linz oder Salzburg über Nacht direkt nach Köln – bequem, entspannt und ohne Um- steigen. So starten Sie ausgeschlafen in den Tag und können die vielfältige Stadt von der ersten Minute an genießen. Infos: nightjet.com Tipp 4 Kölsch, Karneval und Kirchen. Das ist Köln. Aber auch Streetart, Veedelskultur und die womöglich queerste Stadt Deutschlands. Köln ist bunt – und stolz darauf. Köln, die Tolerante Text – Nicole Makarewicz it ihrer 2.000-jährigen Geschichte ist die älteste Großstadt Deutsch- lands vieles – altbacken jedoch nicht, sondern weltoffen und dennoch in Traditionen verhaftet, mit mittel- alterlichem Kern und spannender Architektur. „Veedel“ (Grätzeln entsprechende Stadtteile) – vom Eigelstein über das Studierendenviertel „Kwartier Latäng“ bis zum „Belgischen Viertel“ – prägen mit viel Lokalkolorit den Alltag der Kölner:innen. Zwar wird es, sobald der Karneval vorüber ist, etwas ruhiger in der Millionenstadt, leise jedoch keineswegs. In den Brauhäusern serviert der „Köbes“ wie ehedem in blauer Weste und Leinenschürze das berühmte Kölsch und im Hänneschen Theater wird seit 1802 Stockpuppentheater gespielt. Auf Kölsch, einen Zungenschlag, in den sich Besuchende wohl erst einmal einhören müssen. Verständlicher sind die Ausführungen der Maus, die in ihrer Sendung seit 1971 die Welt erklärt. Sie ist in Köln daheim und sogar als Statue verewigt. Geschichten anderer Art werden beim Literaturfest „lit.COLOGNE“ (7. bis 22. März) erzählt. Bald danach lockt das Musikfestival „c/o pop“ in die Rheinmetropole (15. bis 19. April). Bunt wird es bei der „Cologne-Pride“, deren Höhepunkt Europas größte „CSD-Parade“ am 5. Juli ist. Farbenfroh ist auch das von Gerhard Richter konzipierte Fenster im Dom, das aus 11.263 zufällig angeordneten Quadraten in 72 Farben besteht. Den besten Blick auf den Dom bietet der „Rheinboulevard“. Eine Kölner Institution ist die Ehrenfelder Körnerstraße, die sich als Kreativmeile mit buntem Ladenmix präsen- tiert. Geschichte erschnuppern lässt sich im „Farina-Duftmuseum“ in den originalen Produktionsräumen des „Eau de Cologne“. • M 3 29 railaxed Frühling 2026
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