railaxed - FRÜHLING 2026

48 Stunden in Triest Städteporträt Best of Triest 1 Castello di Miramare Das ganzjährig täglich geöffnete Schloss mit riesigem Park thront anmutig über dem Golf von Triest auf einem Felsvorsprung wenige Kilometer außerhalb der Stadt. 2 Alla Bella Trieste Nahe dem Ospedale Maggiore kehren Einheimische und Gäste für gute traditionelle Fleischküche wie Lubianska, Cevapcici, Pljeskavica und klassische Fischgerichte wie Sardoni fritti, Sarde in saor und Pesce del giorno ein. 3 Barbacan Produce Der Markt, auf dem Kunst, Design und Handwerk von jungen Talenten ausgestellt wird, findet viermal im Jahr auf der Piazza Barbacan statt. 4 Klin Vina Besuch mit Verkostung: Winzerin Katrin Štoka produziert auf ihrem Boutique- Weingut Naturweine mit viel Stil und Charakter. Reservierung mindestens zwei Tage im Voraus. 5 Strada Napoleonica Napoleon soll die Route 1797 als Transportweg für seine Truppen angelegt haben. Heute spaziert man auf 250 Metern Seehöhe vollkommen eben und windgeschützt zwischen Opicina und Prosecco. Kaffeekultur, vielfältige Kulinarik und kaiserliche Prachtbauten, eingebettet zwischen Karst und Meer: Die italienische Hafenstadt Triest durch die Augen der Insiderin Christina Dow zu betrachten, öffnet den Blick auf neue Lieblingsplätze. er reist, will eintauchen – und eine Stadt so erleben wie jene, die dort zuhause sind. Im Fall von Triest kommt man dem durch die Ratgeber von Christina Dow sehr nahe, die hier ihren Zweitwohnsitz gefunden hat. Die 42-jährige Grazerin gibt gerne ihr Wissen um verborgene Plätze und authentische Entdeckungen weiter. Besonderes Glück hat, wer zum Zeitpunkt eines von ihr veranstalteten Genuss-Workshops in der Stadt verweilt und gemeinsam mit ihr in verschiedenen Lokalen zum Verkosten einkehrt. Doch auch auf eigene Faust ist Triest, die Hauptstadt von Friaul- Julisch Venetien, mit den folgenden Tipps bestens zu erkunden. Charmante Lage Flankiert vom hügeligen schroffen Karst und dem blauen Meer präsentiert sich Triest als funkelnde Stadt, die sich sanft über die Hügel herabsenkt. Seit der Erhebung des Hafens von Triest zum Freihafen durch Kaiser Karl VI. im Jahr 1719 sind seine Lage und sein wirtschaftlicher Einfluss bis heute von großer Bedeutung. Immerhin findet sich hier eines der tiefsten Hafenbecken des Mittelmeers mit einem natürlichen Tiefgang von 18 Metern. Hinzu kommt das österreichisch-ungarische K&K-Flair, das die kaiserlichen Prachtbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Zentrum der Stadt zaubern. „Nicht umsonst wird Triest auch ‚Wien am Meer‘ genannt“, führt Dow ins Treffen. W Must-see: Rund 15 Minuten von Triest entfernt liegt das Castello di Miramare. © Illustration: Gina Müller, carolineseidler.com, Foto rechte Seite: PeterVrabel/Shutterstock 30 31 railaxed Frühling 2026

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