ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht

137 Konzern- lagebericht LB94 | Öst erreichische Bundesbahnen-Ho lding Aktiengesellsch aft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 94 Nr. Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen 1) 2) 3) Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance 4) Zeithorizont 4) Angaben zur Wertschöpfungskette (WK) bei Auswirkungen 4) S1-F-1 Fachkräftemangel und nicht erfolgreiches Anwerben von Fachkräften kann ein bedeutendes Risiko darstellen. Fehlendes Personal, insbesondere im operativen Bereich, kann zu höheren Kosten führen und mittelfristig dazu beitragen, dass vertragliche Verpflichtungen gegenüber Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) nicht eingehalten werden. Dies könnte zu Strafzahlungen, betrieblichem Mehraufwand und einer Beeinträchtigung der Servicequalität führen, was langfristig auch die Geschäftsbeziehungen belasten könnte. Risiko Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeit Unterthema: Gleichbehandlung und Chancengleichheit S1-A-8 Das Diversity-Management fördert ein sicheres und stabiles Arbeitsumfeld und schafft Vertrauen und Akzeptanz in der eigenen Belegschaft. Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-9 Nicht wirksame Präventions- und Schutzmechanismen innerhalb der Organisation können dazu führen, dass Fälle von Machtmissbrauch oder sexueller Belästigung über lange Zeit unentdeckt bleiben. Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-10 Eine überwiegend homogene und wenig divers zusammengesetzte Belegschaft – etwa durch einen geringen Frauenanteil – kann die Vielfalt im Unternehmen deutlich einschränken sowie dessen Arbeitgeberattraktivität mindern. Langfristig kann sich das auf die Unternehmenskultur, wirtschaftliche Leistung und Innovationskraft auswirken. Negativ Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-11 5) Zielgruppenspezifische Weiterbildungsangebote unterstützen und fördern Mitarbeiter:innen und Führungskräfte bei der persönlichen Weiterentwicklung und zielgerichteten Kompetenzentwicklung. Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-12 5) Die Ausbildung von Nachwuchsfachkräften (z. B. Lehrlinge ) bietet die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung, eine stärkere Teamdynamik und langfristige Arbeitsplatz- sicherheit. Dies schafft eine positive Arbeitsatmosphäre und fördert die Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen. Positiv Kurzfristig – Eigene Geschäftstätigkeiten 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen. ESRS 2.SBM-3.48.c. 2) Die Aktualisierung der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse hat zu geringfügigen Anpassungen (Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance, Zeithorizont und Angaben zur Wertschöpfungskette) im Vergleich zum Vorjahr geführt. ESRS 2.SBM-3.48.g. 3) Es wurden keine wesentlichen Auswirkungen auf Arbeitskräfte des Unternehmens im Zuge von Übergangsplänen zur Verringerung negativer Auswirkungen auf die Umwelt und zur Verwirklichung umweltfreundlicherer und klimaneutraler Tätigkeiten ermittelt. ESRS S1.14 e; ESRS S1.SBM-3-14.AR 43. 4) ESRS 2.SBM-3.48.c. 5) Auswirkungen wurden keinem konkreten Ziel zugeordnet, jedoch sind diese durch Konzepte und Maßnahmen berücksichtigt worden. Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen Die Einbeziehung der Interessen, Standpunkte und Rechte der Menschen in der eigenen Belegschaft wird in Kapitel E.1. Allgemeine Angaben unter „Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen“ dargestellt. ESRS S1.SBM-2.12 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die allgemeine Vorgehensweise zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen ist in Kapitel E.1. Allgemeine Angaben unter „Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen“ abgebildet. Die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen, die dem Geschäftsmodell des Unternehmens entstammen oder die Strategie des Geschäftsmodells beeinflussen, finden sich in der zu Beginn dieses Kapitels angeführten Tabelle. ESRS S1.SBM-3.13.a, b, 14.d, e E.3. S1 Arbeitskräfte des Unternehmens S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette S3 Betroffene Gemeinschaften S4 Verbraucher:innen und Endnutzer:innen

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