ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht
Konzernlagebericht 140 E. Nichtfinanzielle Erklärung E.1. Allgemeine Angaben E.2. Umweltinformationen E.3. Soziale Informationen E.4. Governance Informationen E.5. ESRS-Index Österreichische Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 97 Wesentliche Neuerungen und Prozessverbesserung umfassen dabei: – Eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme und einfache Bewerbungsmöglichkeiten für Kandidat:innen – Effiziente Bewerbungsprozesse und Bewerbungsgespräche bei gesteigerter Qualität – Neuausrichtung der HR-IT-Lösungen zum Talentmanagement und Integration von zukunftsweisenden, systemgestützten Funktionalitäten wie Sourcing, moderne Lernformen, strukturierte Nachfolgeplanung und Sichtbarmachung und Förderung von Talenten sowie digitalem Performance-Management – Betrachtung von End-to-End-Prozessen entlang des gesamten Employee-Lifecycles – Aufbau einer konzernweiten Talentmanagement-Prozesslandschaft inklusive entsprechender Standards und Governance – unter Berücksichtigung von Kompetenzmodellen, Performance-Management-Tools und Personalentwicklungsinstrumenten Sicherheitsstrategie (S1-K-2) Die ÖBB Sicherheitsstrategie setzt sich aus vier definierten Sicherheitsbereichen zusammen: – Betriebliche Sicherheit: Steuerung und Maßnahmensetzung zur Erreichung eines sicheren Eisenbahnbetriebs – Arbeitssicherheit: Angestrebt wird ein gefahrenfreier Zustand bei der Berufsausübung für alle ÖBB Mitarbeiter:innen sowie indirekt auch für Dienstleister:innen im operativen Betrieb – Öffentliche Sicherheit: Schutz vor kriminellen Aktivitäten sowie die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls von Mitarbeiter:innen und Kund:innen – Informationssicherheit: Gewährleistung des Schutzes von Informationen, Informations- und Kommunikationstechnologie Der Bereich Arbeitssicherheit deckt in der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse ermittelte Auswirkungen, Risiken und Chancen ab. Die strategische Ausrichtung und Koordination der Arbeitssicherheit obliegt gemäß Konzernrichtlinie 17 der Organisationseinheit Systemtechnik und Konzernproduktion. Die vom Vorstand der ÖBB-Holding AG beschlossene Sicherheitsstrategie ist Teil der Unternehmensstrategie und gilt konzernweit. ESRS S1-MDR-P.65.a, b, c; ESRS S1-1.23 Strategische Stoßrichtungen *) Beschreibung Sicherheitsstrategie und Teilbereich Arbeitssicherheit Der Bereich Arbeitssicherheit in der ÖBB Sicherheitsstrategie bezieht sich auf den anzustrebenden gefahrenfreien Zustand bei der Berufsausübung für alle ÖBB Mitarbeiter:innen sowie indirekt auch für Dienstleister:innen im operativen Betrieb. Zur gezielten Steuerung der Sicherheit wird der Fokus verstärkt auf Vorläufer gelegt – also jene Ereignisse, die Unfälle begünstigen beziehungsweise als Risiko die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Unfalls deutlich erhöhen. Wesentliche Vorläufer sind: Stürzen / Fallen, Umkippen / Umknöcheln, Einklemmen / Quetschen, Anstoßen. *) ESRS S1-1.19.MDR-P.65.a. Neben den beiden übergeordneten Strategien, sind die folgend angeführten Konzepte für den ÖBB Konzern zur Steuerung wichtig. Mit Ausnahme der Konzepte zu „Sozialer Dialog“, „Vereinigungsfreiheit“, „Existenz von Betriebsräten“, „Recht der Arbeitnehmer:innen auf Information“, „Anhörung und Mitbestimmung“ und „Datenschutz“ finden sich alle in der übergeordneten HR-Funktionalstrategie wieder. ESRS S1-1.19.MDR-P.65.a . Arbeitsbedingungen Nr. Konzept 1) Beschreibung S1-K-3 Arbeitszeit- modelle 2) Durch zeitgemäße Konzepte und angepasste Rahmenbedingungen werden die Anforderungen der Mitarbeiter:innen und die jeweiligen Geschäftsmodelle in Bezug auf die Arbeitszeit laufend evaluiert und angepasst. Betriebsvereinbarungen zu Arbeitszeitmodellen sind für jene Gesellschaften gültig, welche diesen zugestimmt haben. S1-K-4 Tarifverträge 2) Die Entlohnung erfolgt gemäß den jeweiligen nationalen rechtlichen Vorschriften sowie – sofern vorhanden – den geltenden Kollektiv- bzw. Tarifverträgen. Auf Basis von Funktionsbeschreibungen der Tätigkeiten der Mitarbeiter:innen wird eine Einstufung in den entsprechenden Kollektivvertrag vorgenommen (sofern Kollektivvertragszugehörigkeit vorhanden ist). Die Einstufungen laut allgemeinen Vertragsbedingungen für Dienstverträge bei den Österreichischen Bundesbahnen (AVB) werden gemäß Entgeltregelungen vorgenommen. ÖBB Jobmodell 2) Alle Funktionen wurden dem ÖBB Jobmodell für Querschnittsbereiche und Fachbereiche in der ÖBB Karrierelandkarte zugeordnet, um einheitliche Funktionen und Funktionsbeschreibungen in einem konzernweit gültigen Rahmen zu erarbeiten. Zur Darstellung von Perspektiven für Mitarbeiter:innen aller Karrierestufen werden diese Funktionen transparent zugänglich dargestellt. 1) ESRS S1-1.19.MDR-P.65.a. 2) Die genannten Ausführungen gelten für Österreich. Die Auslandstöchter verfügen über teils eigene Regelungen und Regelwerke, welche die jeweiligen Länderspezifika berücksichtigen. Hierfür wurden mit den genannten Ausführungen entsprechende Rahmenbedingungen und Mindeststandards geschaffen. ESRS S1-1.19.MDR-P.65.b. | LB97
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