ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht
145 Konzern- lagebericht Öste rreichische Bundesbahnen-Hold ing Aktiengesellscha ft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 102 Das Zielniveau der Kennzahlen basiert auf der Analyse der Vorjahreswerte und wird regelmäßig vom Management in Abstimmung mit den Fachbereichen überprüft. Bei der Festlegung wurden Marktbenchmarks und aktuelle Methoden berücksichtigt. Falls im Berichtsjahr eine wesentliche Änderung einer Zielsetzung vorgenommen wurde, wird dies in der Methodikbeschreibung der Ziele erläutert. Zusätzlich werden Mitarbeiter:innen über die regelmäßig stattfindende Mitarbeiter:innenbefragung eingebunden. ESRS S1-5.46.MDR-T.80.f, h, i; ESRS S1-5.47.b, c Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen finanziellen Mittel für die in weiterer Folge angeführten Maßnahmen aufgewendet. ESRS S1-4.43 Maßnahmen zur Verhinderung, Milderung und Behebung von Auswirkungen Der ÖBB Konzern setzt Maßnahmen und Ziele basierend auf seinen wesentlichen Auswirkungen, finanziellen Risiken und Chancen. Die in der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse identifizierten Risiken und Chancen werden mit den bestehenden Risiken und Chancen aus dem Risikomanagement abgestimmt und gewährleisten eine konsistente und umfassende Analyse. Die folgenden definierten Maßnahmen und Ziele zur Verhinderung, Milderung und Behebung von Auswirkungen gelten, sofern nicht anders angeführt, für die Arbeitskräfte des ÖBB Konzerns. Die Ausrollung ist je nach Betriebsvereinbarung und Zustimmung der jeweiligen Teilkonzerngesellschaft möglich. ESRS S1-4.40.a, 41, AR 47 Im Zuge der Festlegung der Ziele wurden Interessen der Mitarbeiter:innen durch unterschiedliche Prozesse und Verfahren (z. B. Mitarbeiter:innenbefragung) weitestmöglich berücksichtigt. Die Ziele und deren Verwirklichung werden kontinuierlich überwacht. Bei Abweichungen von den Zielwerten werden im Bedarfsfall Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen. Die zuständigen Bereiche nutzen die gewonnenen Erkenntnisse, um kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen und die Zielerreichung sicherzustellen. Durch die weiter oben beschriebenen Kommunikationskanäle werden die relevanten Sichtweisen von Arbeitnehmer:innen und Belegschaftsvertretung berücksichtigt. ESRS S1-5.47 a, b, c Bei wesentlichen Auswirkungen wird ein klar geregelter Prozess eingeleitet. Zuerst erfolgt eine Analyse des Sachverhalts unter Berücksichtigung der beteiligten Personen. Je nach Auswirkung wird eine Einigung angestrebt sowie Verbesserungsmaßnahmen definiert. Für die wesentlichen Auswirkungen (S1-A-7, S1-A-8, S1-A-9, S1-A-10) wurden im Berichtsjahr die unten angeführten Maßnahmen umgesetzt. ESRS S1-4. 38.b, 39 Arbeitsbedingungen Im folgenden Abschnitt werden die Ziele und Maßnahmen zur Verhinderung, Milderung und Behebung von negativen Auswirkungen in Bezug auf das wesentliche Unterthema „Arbeitsbedingungen“ dargestellt. Die darin angeführten Maßnahmen zu den Themen „Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben“ sowie „Genderneutrale Gehalts- und Entgeltpolitik“ wirken auch auf die Verhinderung, Milderung und Behebung von negativen Auswirkungen in Bezug auf das wesentliche Unterthema „Gleichbehandlung und Chancengleichheit“. Die Teilbereichstrategie „Vereinbarkeit“ stärkt das Zusammenspiel von Berufs- und Privatleben. Mit ihren Angeboten unterstützen die ÖBB ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Beruf und persönlicher Lebenssituation. Nr. Maßnahmenbeschreibung (ohne spezifische Zielsetzungen) 1) Status 2) M1 Die Maßnahmen zum sozialen Dialog werden im Abschnitt „Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte des Unternehmens“ abgebildet. In Umsetzung M2 RailMap*Vereinbarkeit Beruf & Privat: Interne Informations- und Kommunikationsplattform für alle Mitarbeiter:innen rund um Auszeiten- und Karenzmanagement umgesetzt. Ab Ende 2025 steht dieses Angebot auch für Mitarbeiter:innen in Deutschland zur Verfügung. In Umsetzung M4 Kinderbetreuungsangebote: Erweiterung Kinderbetreuungsangebote regulär und für die Sommerferien- betreuung an allen 13 Standorten im Inland. Seit 2024 ist die digitale Plattform für stundenweise Kinderbe- treuung umgesetzt und seit Mitte 2025 steht diese auch für Mitabeiter:innen in Deutschland zur Verfügung. In Umsetzung M5 Flexible Arbeitszeitmodelle: Die ÖBB gestalten attraktive und zeitgemäße Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen entlang der Lebensphasen ihrer nationalen und internationalen Mitarbeiter:innen, wie z. B. Betriebsvereinbarungen zur Regelung der gleitenden Arbeitszeit (inkl. kernzeitfreiem Freitag / „FlexiFriday“), Telearbeit und Sabbaticals sowie von vier Jobsharing-Modellen. In Umsetzung M6 Umfassendes Angebot an Corporate-Benefits. Attraktive Angebote aus dem Bereich Service und Soziales (z. B. ÖBB Wohnungsservice, BahnBistro etc.) tragen zur Mitarbeiter:innenbindung und -zufriedenheit bei. In Umsetzung M2, 3, 4, 5: IRO: S1-A-7 | Konzept: S1-K-1, S1-K-6 M1: IRO: S1-F-1 | Konzept S1-K-1 M6: IRO: S1-A-3, S1-A-4 | Konzept: S1-K-5 1) Im Berichtsjahr wurden keine strategischen KPIs auf Konzernebene zum Thema definiert, jedoch sind auf einer detaillierteren Ebene spezifische Performance-, Produktivitäts- und strukturelle Kennzahlen konzernintern vorhanden, welche auch gemonitort werden. 2) ESRS 2.MDR-A.68.c, e LB102 | E.3. S1 Arbeitskräfte des Unternehmens S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette S3 Betroffene Gemeinschaften S4 Verbraucher:innen und Endnutzer:innen
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