ÖBB Geschäftsbericht 2025 – Gesamtbericht

Konzernlagebericht 76 Österreichische Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft Konzernabschluss | Konzernlagebericht 33 Wichtige Kennzahlen auf einen Blick 2025 2024 Assetinnovationen Aktuell laufende Forschungsprojekte (Anzahl) 68 84 Projektvolumen ÖBB Anteil in Mio. EUR* ) 87,5 43,0 Projektvolumen (ÖBB inkl. Partner) in Mio. EUR* ) 669,1 555,8 Projektpartner aus Forschung (Anzahl) 30 25 Projektpartner aus Industrie (Anzahl) 86 80 Projektpartner KMUs (Anzahl) 61 81 Serviceinnovationen Über interne Plattformen eingereichte Ideen (Anzahl) 1.060 1.434 *) Gesamte Laufzeit der aktuellen Projekte. D. Berichterstattung über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer:innen der Konzerngesellschaften sind sich der Verpflichtung zur Ausgestaltung eines angemessenen internen Kontrollsystems (IKS) bewusst und nehmen diese Verantwortung entsprechend wahr. Zum IKS ist ein konzernweit gültiger Mindeststandard ausformuliert, der in den Teilkonzernen Umsetzung findet. ESRS 2.GOV-1.22.c; ESRS 2.GOV-5.36.a Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses werden in Abständen Projekte unter externer Begleitung zur Weiterentwicklung des IKS durchgeführt. In der Folge werden die identifizierten und zielführenden Weiterentwicklungsschritte gesetzt. ESRS 2.GOV-1.22.c; ESRS 2.GOV-5.36.a Das IKS orientiert sich am internationalen Rahmenkonzept COSO (Committee of Sponsoring Organisations of the Treadway Commission). Es umfasst folgende Elemente: Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, Wirksamkeitsüberwachung, Dokumentation und Kommunikation von IKS-relevanten Prozessen, Risiken und Kontrollen sowie die Überwachung dieser Aktivitäten. ESRS 2.GOV-1.22.c; ESRS 2.GOV-5.36.a D.1. Kontrollumfeld Das IKS ist ein wesentlicher Bestandteil der unternehmensweiten Risikosteuerung. Durch die systematische Steuerung prozessbezogener Risiken trägt es unterstützend zur Erreichung der Gesellschaftsziele bei. Regelkonformität in der Finanzberichterstattung, Förderung der betrieblichen Effizienz und Einhaltung gesetzlicher und interner Vorgaben bilden die Zielkategorien des IKS. Durch die Identifizierung und Bewertung von prozessualen Risiken, die diese Zielsetzungen gefährden, und die Implementierung risikoreduzierender Kontrollen wird die Erreichung der IKS-Ziele gewährleistet. D.2. Risikobeurteilung und Kontrollaktivitäten Die wesentlichen Risiken werden auf Basis der Prozessdokumentationen in periodischen Abständen identifiziert und erfasst. Geeignete Kontrollaktivitäten werden festgelegt, um Risiken auf ein angemessenes Ausmaß zu reduzieren. Die Wirksamkeit der Kontrollen wird durch periodische Selbstevaluierung überprüft und dokumentiert. ESRS 2.GOV-5.36.a Für die Risikoidentifikation ist ein nach Kategorien gegliedertes Set an generischen Schlüsselrisiken ausformuliert. Sollte ein Schlüsselrisiko dem Grunde nach vorliegen, wird für das dahinterliegende Detailrisiko von der jeweiligen Konzerngesellschaft verpflichtend eine adäquate Kontrollmaßnahme definiert und durchgeführt. ESRS 2.GOV-5.36.a Im ÖBB Konzern sind neben dem IKS die Stabstellen „Konzernrevision“ und „Compliance“ eingerichtet. Die Konzernrevision kontrolliert dabei u. a. das Vorhandensein eines wirksamen IKS und prüft auf Grundlage eines genehmigten jährlichen Revisionsplans bestimmte IKS-Elemente. Für Compliance liegt neben der weisungsfreien, anlassbezogenen Überprüfung von Sachverhalten ein wesentlicher Aspekt in der Umsetzung von Präventivmaßnahmen. ESRS 2.GOV-5.36.a D.3. Information und Kommunikation Jeder Teilkonzern weist auf Basis der konzernweiten Mindestvorgaben ein angemessenes, wirksames IKS nach. Einrichtung und Aufrechterhaltung erfolgen somit eigenverantwortlich ebendort. Der konzernweit gültige Mindeststandard zur Umsetzung des IKS wird regelmäßig evaluiert und gegebenenfalls angepasst. ESRS 2.GOV-5.36.a Für die Organisationseinheiten des Konzerns besteht die Verpflichtung zu einer softwareunterstützten, vereinheitlichten Dokumentation. Diese erfasst die innerprozessual identifizierten Risikofelder mit den vorgesehenen mitigierenden Schlüsselkontrollen sowie den zugehörigen Testschritten. Auf Basis dieses nicht editierbaren, kommentierten und nachvollziehbaren Datenmaterials erfolgt auch das Berichtswesen an das Management sowie an die Prüfungsausschüsse der jeweiligen Konzerngesellschaften. ESRS 2.GOV-5.36.a | LB33

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