ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht
Konzernlagebericht 132 Ziele und Maßnahmen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung Im ÖBB Konzern geht die Reduktion der NO x -Emissionen, als bekannter Luftschadstoff im Verkehrssektor, mit dem Ziel und den Maßnahmen zum Dekarbonisierungspfad Mobilität einher; ein rechtlich verpflichtendes Ziel für Netto-Null bis 2050 ist vorgeschrieben. Für die Reduktion / Verringerung von PFAS in Kältemittel wurde im ÖBB Konzern mit Berichtsjahr 2024 kein quantitatives Ziel festgelegt. ESRS E2-3.22, 23.a, 25; ESRS 2.MDR-T.81 Ziel 1) Zieljahr Zielniveau Einheit / KPI Basisjahr Basisjahr- wert Status 2024 Konzepte Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen Reduktion der Scope 1 und Scope 2 2) - Treibhausgasemissionen um 42 % bis 2030 2030 180.000 t CO 2 eq 2022 310.000 368.035 E2-K-1 E2-A-1 Steigerung des Elektrifizierungsgrades auf 85 % bis 2030 und auf 89 % bis 2035 2030 / 2035 85/ 89 % elektrifiziertes Streckennetz 2018 73 75 3) E2-K-1 E2-A-1 1) ESRS 2.MDR-T.80.b, c, d, e, j. 2) Scope 2, Market-based Betrachtung. 3) Kurzfristiger Rückgang des Elektrifizierungsgrades von 76 % im Jahr 2023 auf 75 % im Jahr 2024 durch die Übernahme der Steirischen Westbahn (ehemals GKB). Die wesentlichen Maßnahmen in Anlehnung an die Nachhaltigkeitsstrategie im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung werden in der folgenden Tabelle dargestellt: Maßnahmen Beschreibung 1) Status 2) Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen Klimawandel 3) Maßnahmen, die zu einer Reduktion von NO x -Emissionen führen sind in den Maßnahmen, die im Kapitel E.2. „Umweltinformationen“ unter „Klimawandel“ gesetzt werden und zur Reduktion von Diesel beitragen zu finden Siehe E1 Klimawandel E2-A-1 Bestellung neuer Schienenfahrzeuge mit PFAS-freien Kältemitteln Neubeschafftes Wagenmaterial wird, wenn möglich, mit PFAS- freiem Kältemittel bestellt. in Umsetzung E2-F-1 1) ESRS 2.MDR-A.68.a, b. 2) ESRS 2-MDR-A.68.c, e. 3) Maßnahmen werden im Zuge der Reduktion von THG-Emissionen (ESRS E1 Klimawandel) gesetzt und haben damit indirekt eine Auswirkung auf die Reduktion von Luftschadstoffen (z. B. NO x ). Die erwarteten Ergebnisse der Maßnahmen (inkl. Maßnahmen zum Klimaschutz) sind die Reduktion von Luftschadstoffen – Fokus NO x -Emissionen sowie die Reduktion / Vermeidung von PFAS in Kühlmitteln. Die Österreichische Postbus AG ist in der Dekarbonisierung überwiegend abhängig von Leistungsvergaben der Besteller (Länder, Verkehrsverbünde …), aktuell werden großteils noch Dieselleistungen bestellt. Nähere Informationen zum Umstieg auf HVO 100 Treibstoff und alternative Antriebe finden sich in ESRS E1 Klimaschutz. ESRS E2-2.AR.13 Bei der Beschaffung von PFAS-freien Kühlmitteln im Wagenmaterial für die Schiene ist der ÖBB Konzern wesentlich von den Lieferanten und der Industrie abhängig. Bereits seit 2015 wird seitens des ÖBB Konzerns ein Umstieg auf PFAS-freie Kältemittel sowie eine leistbare Alternative für bestehendes Wagenmaterial gefordert. ESRS E2-2.AR.13 Luftverschmutzung Klassische Luftschadstoffe (NO 2 , NO X …) werden bei den ÖBB ähnlich wie Treibhausgasemissionen zu großen Teilen bei Verbrennungsprozessen ausgestoßen. Die Emission erfolgt im Verkehr (z. B. Dieseleinsatz im Schienen- / Bus- und innerbetrieblichen Verkehr). Durch den Einsatz der neusten Motorentechnologien, den Einsatz von HVO-100-Treibstoff sowie die schrittweise Umstellung auf alternative Antriebe, siehe Konzept E2-K-1, werden die NO x -Emissionen sukzessive reduziert. Mittels der nachfolgenden unternehmensspezifischen Kennzahlen zur Reduktion der Luftschadstoffe soll ein Einblick in die für die NO x -Reduktion maßgeblichen Bereiche gegeben werden. ESRS E2-4.30.a | LB95
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