ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht

151 Konzern- lagebericht Nr. Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen 1) 2) 3) Art der Auswirkung bzw. Risiko / Chance 4) Zeithorizont 4) Angaben zur Wertschöpfungskette bei Auswirkungen 4) Unterthema: Arbeitsbedingungen S1-A-6 6) Einführung einer gemeinsamen Erklärung des europäischen Betriebsrats der ÖBB und der Vorstände der ÖBB Gesellschaften 5) zur Transnationalen Unternehmenskultur und der Gestaltung des grenzüberschreitenden, interoperablen Personaleinsatzes von Personal auf Zügen innerhalb des ÖBB Konzerns, wodurch sich die Rahmenbedingungen für Personal am Zug an einem internationalen Standard orientieren. Positiv Kurzfristig Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-7 6) Die Schaffung unternehmensseitiger Voraussetzungen zur Förderung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben trägt zur Zufriedenheit, Gesundheit, Produktivität der Mitarbeiter:innen bei. Positiv Kurzfristig Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-8 6) Die Arbeit in unregelmäßigem Dienst (Wechselschicht) kann sich aufgrund verändernder Dienstzeiten ungünstig auf die Gesundheit der Mitarbeiter:innen auswirken. Negativ Kurzfristig Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-9 Durch die Sensibilisierung mittels zielgerichtetem Arbeitnehmer:innenschutz können Gefahren von Unfällen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen frühzeitig erkannt und vermieden werden, wodurch die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen gesteigert werden. Dies soll zu weniger Ausfallzeiten, höherer Produktivität und einem positiven Betriebsklima führen. Positiv Kurzfristig Eigene Geschäftstätigkeiten S1-A-10 Durch Arbeitsunfälle kommt es zu gesundheitlichen Schäden von Mitarbeiter:innen oder Produktionsausfällen. Negativ Kurzfristig Eigene Geschäftstätigkeiten S1-F-1 Fachkräftemangel kann ein bedeutendes Risiko darstellen, da fehlendes Personal insbesondere im operativen Bereich dazu führen kann, dass vertragliche Verpflichtungen gegenüber Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVUs) nicht eingehalten werden. Dies könnte zu Strafzahlungen, betrieblichem Mehraufwand und einer Beeinträchtigung der Servicequalität führen, was langfristig auch die Geschäftsbeziehungen belasten könnte. Risiko Mittelfristig S1-F-2 Verletzungsrisiko für Mitarbeiter:innen durch Arbeitstätigkeiten bzw. betriebliche Unfälle Risiko Kurzfristig S1-F-3 Sehr hohe Frühfluktuation kann zu erhöhtem Personalaufwand führen. Risiko Kurzfristig 1) Wesentliche Auswirkungen sind als tatsächlich zu erachten, außer es wird explizit auf Gegenteiliges hingewiesen ESRS 2.SBM-3.48.c. 2) Aufgrund der Erstanwendung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS gibt es keine Änderungen zum vorangegangenen Berichtszeitraum ESRS 2.SBM- 3.48.g. 3) Es wurden keine wesentlichen Auswirkungen auf Arbeitskräfte des Unternehmens im Zuge von Übergangsplänen zur Verringerung negativer Auswirkungen auf die Umwelt und zur Verwirklichung umweltfreundlicherer und klimaneutraler Tätigkeiten ermittelt. ESRS S1.14 e, ESRS S1-4.AR 43. 4) ESRS 2.SBM-3.48.c. 5) Rail Cargo Austria AG, Rail Cargo Hungaria Zrt. und Rail Cargo Carrier, ÖBB-Personenverkehr AG. 6) Auswirkung wurde keinem konkreten Ziel zugeordnet, jedoch sind diese durch Konzepte und Maßnahmen berücksichtigt worden. LB114 |

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