ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht
153 Konzern- lagebericht Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen Die Einbeziehung der Interessen, Standpunkte und Rechte der Menschen in der eigenen Belegschaft werden in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen“ dargestellt. ESRS S1.SBM-2.12 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sind in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen“ abgebildet und können in diesem Abschnitt bei Bedarf nachgelesen werden. Die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen, die dem Geschäftsmodell des Unternehmens entstammen oder die Strategie des Geschäftsmodells beeinflussen, finden sich in der zu Beginn dieses Kapitels angeführten Tabelle. ESRS S1.SBM-3.13.a, b, 14.d, e Potenziell betroffene Personengruppen Die Zusammensetzung der Beschäftigten ist in diesem Kapitel unter „Merkmale der Arbeitskräfte des Unternehmens“ detailliert dargestellt. Sämtliche Personen aus dem Kreis der Arbeitskräfte im ÖBB Konzern, die von wesentlichen Auswirkungen betroffen sein könnten, fallen unter die Angabe gemäß Kapitel E.1 „Allgemein Angaben“ unter „Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen“. Sofern nicht anders angeführt, betreffen die ermittelten wesentlichen Auswirkungen oder Risiken alle Beschäftigten gleichermaßen ohne Unterscheidung zwischen Arbeitskräften und Fremdarbeitskräften, Standorten und Regionen. Wesentliche Risiken im Bereich der Arbeitssicherheit betreffen aufgrund vorliegender Daten hauptsächlich operativ tätige Mitarbeiter:innengruppen, wie beispielsweise Verschub-, Instandhaltungs- und Werkstattmitarbeiter:innen. Diese Personen sind vermehrt in Bereichen tätig, die potenzielle Gefahrenquellen aufweisen. Im Falle negativer Auswirkungen kann es sich sowohl um systemische (z. B. Fachkräftemangel, niedriger Frauenanteil …) als auch individuelle Vorfälle (z. B. Verletzungsrisiko, Arbeitsunfälle) handeln. ESRS S1.SBM-3.14.a, b, d, 15, 16 Zur Einbeziehung der Mitarbeiter:innen werden im ÖBB Konzern diverse Tools herangezogen, um die Bedarfe verschiedener Personengruppen zu ermitteln und potenziell stärker gefährdete Personengruppen zu identifizieren. Nähere Informationen zu den Verfahren zur Einbeziehung der eigenen Belegschaft, finden sich in diesem Kapitel unter „Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte und von Arbeitnehmervertretern in Bezug auf Auswirkungen“. Im Falle wesentlicher positiver Auswirkungen handelt es sich überwiegend um Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit bereits in der Vergangenheit gesetzten Maßnahmen und unterstützenden Strukturen wie der HR-Strategie und damit ergriffener Maßnahmen, Verfahrensanweisungen, etc. stehen. Dadurch wird Orientierung geben, dies wirkt sich in weiterer Folge positiv auf die Arbeitnehmer:innen aus. ESRS S1.SBM-3.14.c, d, 15 Aufgrund der Tätigkeiten des ÖBB Konzerns sowie geltenden nationalen und über-nationalen Gesetzen besteht kein Risiko der Zwangs- oder Kinderarbeit in den Tätigkeitsfeldern des ÖBB Konzerns und seiner Teilkonzerngesellschaften. ESRS S1.SBM-3.14.f, g Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens Das strategische HR-Management und das HR-Management aller Teilkonzerngesellschaften der ÖBB verstehen sich als strategische:r Sparringpartner:in für Führungskräfte und als Unterstützer:in in der Gestaltung und Umsetzung der Unternehmensstrategie. Gleichermaßen ist der Bereich Human Ressources (HR) Ansprechpartner für Mitarbeiter:innen während ihrer Employee-Journey. Damit wird sichergestellt, dass die richtigen Mitarbeiter:innen zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Qualifikation im ÖBB Konzern verfügbar sind. Somit leistet das strategische HR-Management gemeinsam mit allen Teilkonzerngesellschaften einen wesentlichen Beitrag zur Innen- und Außenwahrnehmung des ÖBB Konzerns sowohl bei Mitarbeiter:innen wie auch bei potenziellen Bewerber:innen. Aufgabe und Ziel ist es, sich als attraktiver Arbeitgeber, der Diversität und Vielfalt lebt und fördert, zu positionieren. Mit einer breiten Palette spannender und sinnstiftender Jobs in über 130 Berufsbildern zählen die ÖBB zu den Top-Arbeitgebern des Landes. Damit das so bleibt, hat der Konzern umfassende Strategien und Konzepte für seine rund 47.000 Mitarbeiter:innen (inkl. Lehrlinge) entwickelt. Die folgenden Konzepte spielen für den ÖBB Konzern in Bezug auf die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen eine entscheidende Rolle und gelten, sofern nicht anders angeführt, für alle Mitarbeiter:innen des ÖBB Konzerns. ESRS S1-1.19 LB116 |
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