ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht
Konzernlagebericht 178 Die Grundbezüge der Mitarbeiter:innen im Ausland wurden mittels der Kaufkraftparität auf die Bezahlung eines österreichischen Lohnniveaus angeglichen. Dabei wurden folgende Quellen herangezogen: OECD 40 , Eurostat 41 , OENB 42 Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen im Zusammenhang mit Menschenrechten Die Gesamtanzahl der Fälle zu Diskriminierung, einschließlich Belästigung, die von den Gleichbehandlungsbeauftragten bearbeitet werden, betrug zum Stichtag 31.12.2024 für den ÖBB Konzern (In- und Ausland) 72. Die Gesamtanzahl der Beschwerden, die über die unterschiedlichsten Kanäle (z.B. Gleichbehandlungsbeauftragte, Whistleblower:innen- Plattform, psychologische Helpline etc.) erfolgen, kann auf Basis der diversen Beschwerdekanäle nicht erfasst werden. Im Berichtszeitraum ist es zu keinen wesentlichen Geldbußen, Sanktionen oder Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit beschriebenen arbeitsbezogenen Vorfällen und Beschwerden gekommen. ESRS S1-17.103.a, b, c Im Berichtszeitraum gab es keine schwerwiegenden Vorfälle und keine wesentlichen Geldbußen, Sanktionen oder Schadenersatzzahlungen innerhalb der eigenen Belegschaft hinsichtlich Menschenrechte. Weiterführende Informationen zum Umgang des ÖBB Konzerns zum Thema „Menschenrechte“ finden sich in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Governance“ bei „Soziale Mindestschutzstandards“. ESRS S1-17.104.a, b S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist der ÖBB Konzern nicht nur auf das Know-how, die Motivation und das Engagement seiner eigenen Mitarbeiter:innen angewiesen, sondern auch auf die Arbeitskräfte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hohe Standards in der Zusammenarbeit sind dabei entscheidend, um gute Ergebnisse zu erzielen und die Qualität des Angebots des Konzerns zu sichern. Die ÖBB sind sich ihrer Hebelwirkung bewusst und setzen gezielt Konzepte und Maßnahmen ein, um diese weiter zu verstärken. Strategie Interessen und Standpunkte der Interessensträger Die Einbeziehung der Interessen, Standpunkte und Rechte der Verbraucher:innen und Endnutzer:innen wird in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Interessen und Standpunkte der Interessenträger:innen“ dargestellt. ESRS S2.SBM-2 Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die ÖBB berücksichtigen bei der Beschaffung von Dienstleistungen und Produkten soziale Grundsätze und ökologische Kriterien. Diese fließen individuell maßgeschneidert und rechtssicher in Ausschreibungsbestandteile ein. Die Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sind in Kapitel E.1 „Allgemeine Angaben“ unter „Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen“ abgebildet und können in diesem Abschnitt bei Bedarf nachgelesen werden. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse zeigt auf, welche Auswirkungen, Risiken und Chancen die Tätigkeiten des ÖBB Konzerns auf die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette tatsächlich haben oder potenziell haben könnten. Im Verlauf des weiteren Kapitels fassen Konzepte, Maßnahmen und Ziele zusammen, wie der ÖBB Konzern auf diese reagiert, um negative Effekte zu vermindern und positive zu verstärken. Die untenstehenden Ausführungen gelten für ÖBB Standorte in ganz Österreich. Die Wirkung der gesetzten Maßnahmen des ÖBB Konzerns zur Reduktion von negativen Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette im Sinne der ESRS wird im Bericht nicht als positive Auswirkung, sondern als gesetzte Maßnahme ausgewiesen, um negative Auswirkungen zu verhindern und zu vermindern. 40 https://data.oecd.org/price/price-level-indices.htm. 41 https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/prc_ppp_ind/default/table?lang=de. 42 https://www.oenb.at/isawebstat/stabfrage/createReport?lang=DE&report=2.14.5. | LB141
RkJQdWJsaXNoZXIy NTk5ODUz