ÖBB Geschäftsbericht 2024 – Gesamtbericht
Konzernlagebericht 184 1) ESRS S2-4.31, 32, 33, 34, 35; ESRS 2.MDR-A.68.a, b, c. 2) ESRS 2.MDR-T.80.j; ESRS 2.MDR-A.68.e. Überblick über Maßnahmen für Menschenrechte in der Wertschöpfungskette Status Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen Weiterentwicklung Team nachhaltige Beschaffung Zur Koordination von Nachhaltigkeit im Einkauf wurde im Jahr 2023 das Team nachhaltige Beschaffung ins Leben gerufen, welches Maßnahmen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit in der vorgelagerten und teilweise nachgelagerten Wertschöpfungskette entwickelt, koordiniert und kontrolliert. Angepasst an die neuen Gesetzgebungen und die zu bewältigenden Aufgaben werden das Team und deren Kompetenz laufend weiterentwickelt. In Umsetzung S2-A-1 S2-A-3 S2-F-1 S2-F-2 Externe Nachhaltigkeitsbeurteilungen für relevante Lieferant Externe Nachhaltigkeitsbeurteilungen umfassen die Themen „Menschenrechte“ sowie „Nachhaltigkeit in der Lieferkette“ und zeigen etwaige Schwachstellen auf. Bei relevanten Lieferanten z. B. aufgrund der Branche, der Auftragshöhe etc. werden externe Nachhaltigkeitsbeurteilungen eingefordert. In Umsetzung S2-A-1 S2-A-2 S2-F-1 S2-F-2 Einsatz von sozialen Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen Bei relevanten Ausschreibungen werden soziale Ausschreibungskriterien eingesetzt z. B. Produktzertifikate, um soziale Standards für Ausschreibungen einzufordern. Diese können in Zusammenhang mit anderen Aspekten der Branchenbewertung, Risikoeinstufungen oder Beschaffungsvolumen ausgewählt werden. In Umsetzung S2-A-1 Einsatz gleichwertiger Nachhaltigkeitsbeurteilungen Zur Erhöhung der Transparenz und Qualität in Bezug auf externe Nachhaltigkeitsbeurteilungen, werden unterschiedliche Anbieter auf Gleichwertigkeit geprüft und den Lieferanten zur Verfügung gestellt. Dies stellt sicher, dass für Lieferant Transparenz darüber besteht, welche Zertifikate akzeptiert werden. Der Betrachtungsrahmen entspricht den auf dem Markt verfügbaren und gängigen Zertifizierungen. Mit dieser Maßnahme werden die eigenen Praktiken im Bereich der Beschaffung und der Datennutzung verbessert und um wesentliche negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu reduzieren. In Umsetzung S2-A-2 Implementierung eines IT- Systems zur Sammlung von Nachhaltigkeitsinformationen Derzeit befindet sich ein neues IT-System in Umsetzung, mit dem Nachhaltigkeitsinformationen auf Unternehmens- und Produktebene gesammelt werden können. Die ersten Anwendungen der Plattform sollen in den kommenden Jahren jedoch spätestens bis 2027 erfolgen und in weiterer Folge ausgerollt werden. Dieses erhöht zukünftig die Transparenz in der vorgelagerten Wertschöpfungskette und optimiert das Risikomanagement. Es stellt die Datenerfassungs- und Management- Basis für die Zielsetzung dar, die dazu beitragen soll die potenzielle Auswirkung S2-A-1 klarer abzubilden und ggf. zu minimieren. Der Betrachtungsrahmen entspricht den Lieferanten und mit diesem im Zusammenhang stehenden Beschaffungen. Geplant S2-F-1 S2-F-2 Schulung der Einkäufer:innen Einkäufer:innen des ÖBB Konzerns werden regelmäßig (mindestens jährlich) im Einsatz von Nachhaltigkeitsaspekten geschult. Zusätzlich stehen verschiedene Unterlagen zur Verfügung, die wichtige Informationen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit in der vorgelagerten Wertschöpfungskette beinhalten (z. B. Handlungsanleitung, Handbücher). Dadurch kann die potenzielle Auswirkung S2-A-1 weiter reduziert werden, da neben dem Lieferantenkodex weiterführende Vertragsbestandteile Anwendung finden. Der Betrachtungsrahmen entspricht den Einkäufer:innen des ÖBB Konzerns. In Umsetzung S2-A-1 S2-A-3 | LB147
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